Warum zittert meine Katze? Muss sie zum Tierarzt?

Warum zittert meine Katze? Viele Katzenhalter konnten diesen Umstand bereits beobachten, dass das eigene Tier am ganzen Körper gezittert hat. Aber warum ist das so? Wichtig ist, wenn der Halter diesen Umstand beobachten kann, dass er sehr genau hinschaut. Am besten 2x! Somit kann er am schnellsten beurteilen, warum die Katze plötzlich zu zittern beginnt.

Warum zittert meine Katze? Der häufigste Grund: Kälte

Ist der Katze kalt, sucht sie sich häufig ein warmes Plätzchen in der Wohnung, zum Beispiel die Heizung.

In der Regel gestaltet sich das Zittern ohne jeglichen Grund. Gerade in den kalten Herbst- und Wintermonaten kann dieser Umstand oft beobachtet werden. Der Katze geht es wie den Menschen. Ihr ist kalt geworden, aus diesem Grund fängt ihr Körper zu zittern an. Gerade wenn es sich um eine Freigänger Katze handelt, die im Winter lieber den Platz auf der warmen Heizung für sich auserkort, statt in der freien Natur zu streunen. Wenn sie sich dann einmal nach draußen gewagt hat, ist ihr kalt und ein Zittern folgt.

Warum zittert meine Katze? Fieber gilt als Auslöser

Zittern kann aber als Symptom einer Erkältung in Erscheinung treten. Hat sich der Mensch erkältet, so hat dieser mitunter auch einen Schüttelfrost zu beklagen und er beginnt zu zittern. Warum die Katze also zu zittern beginnt, kann gut mit einer Erkältung in Verbindung gebracht werden. Liegt die Körpertemperatur bei der Katze im normalen Bereich, so pendelt die Temperatur zwischen 37,8 und 39,2 Grad. Es muss jetzt nicht zwangsweise zum Fieberthermometer gegriffen werden, um herauszufinden, ob die Katze Fieber zu beklagen hat. Oft reicht es aus, wenn ihre Nase bzw. ihre Ohren angefasst werden. Denn sind diese heiß, kann der Halter automatisch darauf schließen, dass bei der Katze erhöhte Temperatur vorliegt. Das Fieber gilt somit aus Auslöser für das Zittern.

Warum zittert die Katze? Sie zeigt sich nervös und ängstlich

Das Zittern ist die Folge daraus. Es kann dafür die unterschiedlichsten Gründe geben. Wenn die Katze im Jagdfieber steckt und gespannt auf ihr Beutetier lauert, kann es durchaus vorkommen, dass ihr ganzer Körper vor Aufregung zittert. Ist das Beutetier erlegt, verschwindet die Aufregung und das Zittern ist gebannt. Auch ein bevorstehender Besuch beim Tierarzt kann die Katze so verunsichern, dass sie plötzlich anfängt zu zittern. Katzen sind reine Gewohnstiere, sie lieben den Trott des Alltags und wenn einmal  eine neue Situation in ihrem Leben eintritt, dann beginnen die meisten Katzen ängstlich und aufgeregt zu reagieren. Mit der Aufregung kommt auch das Zittern. So reagieren viele Katzen am Beginn einer neuen Situation. Viele Halter konnten das bereits gut beobachten: kaum wird die Transportbox geholt, zeigt sich die Katze bereits ängstlich und ihr Körper beginnt mit einem leichten Zittern. Die Katze zeigt mit dieser Haltung, die Transportbox und das was noch kommen mag, das gefällt ihr so gar nicht.

Gerade wenn sich das Jahr dem Ende neigt und die Silvesterknallerei stattfindet, bekommen es viele Katzen mit der Angst zu tun. Sie beginnen zu zittern. Darum ist es wichtig, dass sich nun der Halter verstärkt um seine Katze kümmert, um ihr die Angst zu nehmen. Laute Geräusche verschrecken Katzen sehr schnell, egal ob es sich nun um die Silvesterknallerei handelt oder ob ein Gewitter in Anmarsch ist. Wichtig ist in solchen Situationen, dass die Katze einen Platz aufsuchen kann, in dem sie sich zurückziehen kann und die Geborgenheit findet, die sie nun so dringend benötigt. Viele Katzen haben bereits eine integrierte Höhle auf ihren Kratzbaum, den sie immer dann aufsuchen, wenn ihnen irgendetwas nicht behagt. Aber nicht nur das Zittern weist auf die Angst und das Unbehagen der Katze hin, auch wenn das Tier starr daliegt, wie wenn es erstarrt wäre, ist das meist ein Ausdruck für Angst.

Kommen zum Zittern der Katze auch angelegte Ohren und ein Fauchen dazu, nimmt die Katze klar ihre Abwehrhaltung ein. Nun ist Vorsicht geboten! Die Katze ist bereit, sich mit ihren Krallen zu verteidigen, weil ihr eine Situation leider so gar nicht bekommt.

Warum zittert die Katze? Ein Parasitenbefall liegt vor

Wenn sich kleine ungebetene Gäste bei der Katze aufgetan haben, können diese als Auslöser für das eine oder andere Zittern gelten. Es kann durchaus zum Zittern beim Tier kommen. Das Zittern wird von einem ständigen Juckreiz begleitet und die Katze kratzt sich somit immerfort. Egal, ob die Katze nun an Milben oder Flöhen leidet, jeder Parasitenbefall kann zu Juckreiz und zu einem zittrigen Verhalten führen.

Warum zittert die Katze? Weil ein Mangel an Vitaminen vorliegt

Oft kann ein Vitaminmangel als Auslöser dafür gelten. Fehlt es der Katze an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen macht sich das früher oder später bemerkbar. Manche Katzen zeigen das durch ihr zittriges Verhalten auf, das sie unbeabsichtigt an den Tag legen.

Warum zittert die Katze? Weil sie sich zu sehr angestrengt hat

Hat sich die Katze zum Beispiel beim Spielen zu sehr angestrengt, fangen ihre Glieder an zu zittern.

Auch dies kann mitunter der Fall für ein Zittern sein. Hat sich die Katze zu sehr körperlich angestrengt, versagen ihre Beine und sie fangen plötzlich an zu zittern. Das Zittern gilt als ein Anzeichen für die Erschöpfung und sobald sich die Katze ausgeruht hat, ist auch das Zittern der Beine verschwunden. Gerade wenn die Spieleinheit die Katze zu sehr beansprucht hat, kann der Halter ein Zittern an den Beinen der Katze beobachten. Dieses Zittern zeigt auf, jetzt ist Zeit Schluss zu machen.

Warum zittert die Katze? Weil sie einen Hitzeschlag hat

Hat sich die Katze der direkten Sonneneinstrahlung an einem heißen Sommertag zu lange ausgesetzt, kann ein Hitzeschlag, die Folge daraus sein. Die Katze zittert, sie zeigt sich apathisch. Auch die Atmung gestaltet sich hektisch, die Katze fängt an zu hecheln oder atmet viel zu schnell. Nun muss schnell ein Tierarzt aufgesucht werden. Die Katze wird in feuchte Tücher gehüllt und in die Tierarztpraxis zur Behandlung gebracht. Denn ein Hitzeschlag kann lebensbedrohlich sein.

Warum zittert die Katze im Schlaf?

Diesen Umstand konnte schon jeder Katzenhalter mindestens einmal bei seinem Tier beobachten, die Katze schläft friedlich und plötzlich taucht aus dem Nichts ein Zittern auf, das sich oft vermehrt zeigt. Dies deutet darauf hin, dass die Katze gerade träumt. Der Traum ist so heftig, dass damit ein Zucken und Zittern ausgelöst wird. Aber keine Angst, dieser Umstand ist ganz normal.

Vorsicht ist bei langanhaltendem und starkem Zittern geboten

Denn dieses Zittern kann ein Hinweis darauf  sein, dass

  • Eine Störung des Nervensystems vorliegt.
  • Die Katze starke Schmerzen hat.
  • Eine Vergiftung bei der Katze vorliegt.
  • Die Katze unter Epilepsie leidet.

Tut sich langanhaltendes und starkes Zittern bei der Katze auf, muss unbedingt ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Nur er kann eine eindeutige Diagnose stellen und die richtigen Behandlungsschritte für die Katze einleiten.

Langanhaltendes und starkes Zittern bringt meist noch weitere Symptome mit sich. Die Katze muss genau beobachtet werden, damit wird eine schnelle Abklärung der Krankheit sichergestellt. Wichtig ist es zu wissen, ob das Zittern unkontrolliert geschieht oder nicht.

Warum zittert die Katze?

Der Frage muss auf den Grund gegangen werden und dann ist Handlungsbedarf gegeben. Zittert die Katze, weil ihr kalt geworden ist, schafft ein warmes Plätzchen schnell Abhilfe. Zeigt sich die Katze auffällig in ihrem Verhalten und fängt bei jeder neuen Situation zu zittern an, kann die alternative Tiermedizin hierfür schnell das richtige homöopathische Mittel zum Einsatz bringen. Sehr gerne wird das Johanniskraut dafür eingesetzt. Es zeigt beim Menschen als Antidepressivum eine gute Wirkungskraft und zeigt auch bei der Katze seine Wirkung. Der Katze sollte aber kein beliebiges Mittel einfach so verabreicht werden. Eine gründliche Untersuchung beim Tier ist Voraussetzung, bevor die Behandlung in Form von homöopathischen Mitteln beginnt. Oft hilft es bereits, wenn die Katze zu zittern beginnt, dass der Halter sanft über ihr Fell streichelt und der Umstand des Zittern stellt sich von allein wieder ein.

Ist das nicht der Fall und das Zittern beim Tier bleibt bestehen, ist ein Tierarzt aufzusuchen. Auch bei einer Vergiftung beim Tier kann es zum vermehrten Zittern kommen. Deshalb sollte nicht zu lange zugewartet werden, bis der Besuch beim Tierarzt ansteht. Jeder Halter kennt sein Tier am besten. Darum darf auf die Frage: „Warum zittert die Katze“ auf die eigene Beobachtungsgabe vertraut werden. Sie verrät meist sehr schnell, was der Grund dafür sein könnte. Ist kein eindeutiger Grund herauszufinden und will das unkontrollierte Verhalten der Katze einfach nicht schwinden, kann damit gerechnet werden, dass Störungen des Nervensystems oder eine Epilepsie vorliegt. Diese Krankheitsbilder können nur mehr von einem Tierarzt behandelt werden. Er stellt fest, was der Katze fehlt oder gibt Entwarnung, wenn es sich nur um Unruhe oder Nervosität beim Tier handelt.

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