Katzenflöhe

Kleines Kitten mit einem Flohmittel
Kleines Kitten mit einem Flohmittel | Foto: Yastremska / bigstock.com

Katzenflöhe – Zu früheren Zeiten wurde behauptet, Flöhe gehören einfach zur Katze. Hätte sie keine, wäre sie keine Katze. Zum Glück hat sich diese Denkweise gewandelt und es gehört zur Haltung und Pflege des Tieres, diese von den kleinen „Blutsaugern“ genannten Flöhe zu befreien.

Katzenflöhe – Sie lauern auf die Freigänger Katze

Dennoch ist jede Katze mindestens 1 x in ihrem Leben von dem Katzenfloh betroffen.

Bei einer Wohnungskatze ist die Gefahr sehr gering gehalten, aber Freigänger Katzen bringen die Plage mit nach Hause, nachdem sie in der freien Natur herumgestreunt sind, da sich Flöhe im heimischen Garten sowie in Wiesen und Wäldern aufhalten.

Im Frühling bis zum Spätsommer sind diese kleinen Tierchen aktiv und warten nur darauf, sich auf das nächste Opfer zu stürzen. Darum ist ein Flohband Pflicht für die Katze.

Flöhe sehen nicht nur die Katze als Wirt an, sondern Katzen übertragen diese schnell an ihre Umgebung, sprich die eigenen 4 Wände samt dem Menschen.

Katzenflöhe – Das sollte man über sie wissen

Es gibt ungefähr 70 verschiedene Arten von Flöhen, die eine Freigänger Katze mit nach Hause bringen kann.

Egal, um welchen Floh es sich handelt, plagt diese Tierchen der Hunger, springen sie auch den Halter an. Sie stechen kurzerhand zu, egal ob Mensch oder Tier.

Bei der Katze schlüpfen die Tiere durch das Fell. Dort verspüren sie einen guten Widerstand und fangen zu saugen an. So schleppt die Katze ganz unbeabsichtigt eines Tages einen ganzen „Flohzirkus“ mit sich.

Jede Katze, die als Freigänger Katze gilt, nimmt zwangsweise das Souvenir Floh von ihrem Spaziergang von draußen mit. Das kann nicht verhindert werden.

Damit der Floh der Katze nichts anhaben kann, ist Vorbeugung die beste Maßnahme.

Mögen sie sich auch noch so klein gestalten, Weibchen erreichen eine Größe von 2,5 bis 3,5 Millimeter, Männchen sind etwas kleiner, ihre Körpergröße misst 2 bis 2,5 Millimeter, dafür aber können sie sehr gut springen.

Das macht einen Floh aus. Sie sind bekannt für ihre weiten Sprünge, die bis zu einem halben Meter reichen können.

Die Ernährung dieser Parasiten wird anhand von tierischem als auch menschlichem Blut getätigt. Daher gelten die Katzenflöhe als kleine Blutsauger. Sie sind mit zahlreichen kleinen Borsten und Stacheln ausgestattet, das ermöglicht ihnen, dass sie sich an ihren Wirten klammern.

Der weibliche Floh kann pro Tag bis zu 50 hellfarbene Eier im Fell der Katze ablegen.

Nach ungefähr 3 Wochen ist die Entwicklung der Larve abgeschlossen und der Floh, der den juckenden Flohstich bei der Katze auslösen kann, ist erschaffen.

Gerade am Rücken der Katze nisten sich die Katzenflöhe gerne ein und legen auch ihre Eier ab.

90 % der Flöhe leben nicht im Fell der Katze, sondern sie fristen ihr Dasein als Larve und sind in der Umwelt anzutreffen.

Darum ist es ganz wichtig, wenn ein Flohbefall bei der Katze vorliegt, dass auch ihr Umfeld mitbehandelt wird, da sich in der warmen häuslichen Umgebung die schlüpfenden Larven sehr wohl fühlen können und sich weiter vermehren, wenn man ihnen keinen Einhalt bietet.

Gerade die unterschiedlichen Schlaf- und Liegeplätze bedürfen einer besonderen Behandlung, wenn ein solcher Schädlingsbefall – der Katzenfloh – vorliegt.

Als Plage gelten die erwachsenen Katzenflöhe, denn sie sind mit einem speziellen Mundwerkzeug ausgestattet. Das Besondere an ihnen: sie injizieren ihren Speichel. Dieser Speichel kann Krankheitserreger enthalten.

Kleine Kitten mit Flöhen
Kleine Kitten mit Flöhen | Foto: Yastremska / bigstock.com

Katzenflöhe – Mit dem Flohkamm durch das Fell

Wer auf Nummer sicher gehen will, dass seine Katze vom Flohbefall verschont bleibt, der bedient sich an einem Flohkamm. Dieser ist in jedem Fachhandel erhältlich. Mit dem Flohkamm können die kleinen Plagegeister herausgekämmt werden.

Wer die gesamte Rückenlinie seiner Katze ordentlich mit dem Flohkamm durchkämmt und sich keine Ungeziefer verfangen haben, kann davon ausgegangen, dass keine Parasiten im Fell der Katze eingenistet sind.

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Um noch einmal eine genaue Kontrolle zu machen, sollte der Flohkamm auf einem sauberen Stück Küchenrolle ausgeschüttelt werden. Denn nur so kann der Flohkot entdeckt werden.

Aber wie sieht dieser aus? Auf einem feuchten Stück Küchenrolle wird der Kamm ausgeschüttelt. Ist die Katze tatsächlich im Besitz von Katzenflöhen, so sind nun auf der weißen Küchenrolle ganz kleine braune Sandkörner zu entdecken. Wenn der Halter die kleinen Sandkörner verstreicht, wird daraus eine braune Masse – der Flohkot, der durch die Katzenflöhe entstanden ist.

Wer einen Flohkamm für sein Tier nutzt, der kann innerhalb von kurzer Zeit nachweisen, ob die Katze nun Flöhe hat oder nicht.

Die Vorgehensweise gestaltet sich sehr einfach, sodass sich diesen Vorgang auch jede Katze gefallen lässt. Wenn der einfache Test darauf schließen lässt, dass ein Flohbefall bei der Katze vorliegt, muss umgehend gehandelt werden.

Katzenflöhe  – Weitere Hinweise darauf, dass die Katze von Flöhen befallen ist

  • Die Katze kratzt sich vermehrt.
  • Die Katze legt ein vermehrtes Putzverhalten an den Tag. Der juckende Flohstich ist meist die Ursache dafür.
  • Die betroffenen Hautstellen werden von der Katze immer wieder abgeleckt.
  • Die Katze zeigt Hautauffälligkeiten. Diese tun sich in erster Linie auf den Gliedmaßen und im Rückenbereich auf. Es ist also auf Rötungen und Entzündungen zu achten.
  • Ist der Flohbefall bei der Katze bereits weiter fortgeschritten, sind kleine dunkle Krümel im Fell vorzufinden. Sie können beim Streicheln der Katze bereits ertastet werden. Hierbei handelt es sich um die Hinterlassenschaften, sprich den Kot des Parasiten.

Katzenflöhe – Die Katze ist von ihnen befallen

So muss die Katze als auch ihre Umgebung entsprechend behandelt werden, da sich die Larven überall in der Wohnung ausgebreitet haben. Der Beginn der Behandlung erfolgt aber erstmals beim Tier.

Katzenflöhe – Die Katze wird behandelt

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, gegen den Befall vorzugehen. Es gibt Tabletten für die Katze, immer beliebter werden Spot-on Präparate. Sie werden in den Nacken der Katze getropft. Das Präparat gelangt über die Haut in das Blut und dort wird es dann von den Flöhen aufgenommen. Da das Blut die Mahlzeit für den Katzenfloh darstellt, wird er so zur Strecke gebracht. Wichtig ist es nun, darauf zu achten, dass das Spot-on Präparat von der Katze nicht abgeleckt wird.

Katze mit Halskrause wegen Katzenflohmittel
Damit das Katzenflohmittel drauf bleibt trägt die Katze eine Halskrause | Foto: nalinrat / depositphotos.com

Katzenflöhe – Mit allem womit die Katze in Berührung gekommen ist, muss nun gesäubert werden. Als 1. Maßnahme muss die ganze Wohnung einmal gründlich durchgesaugt werden. Der Staubsaugerbeutel muss im Anschluss an die Reinigung entsorgt werden.

Alle Textilien, mit denen die Katze in Berührung kam, müssen in der Waschmaschine gewaschen werden. Der Waschgang sollte eine hohe Temperatur aufweisen. Zudem sollte in Folge der Wäschetrockner zum Einsatz kommen.

Welcher Behandlung bedarf der Kratzbaum des Tieres? Er wird einmal gründlich abgesaugt und in Folge mit dem Dampfreiniger behandelt. Eine Wiederholung ist erstrebenswert, da der Entwicklungszyklus der Flöhe erst nach 3 Wochen endgültig abgeschlossen ist.

Wer auf der sicheren Seite sein möchte, dass die eigenen 4 Wände von den Flöhen befreit sind, der bedient sich kurzerhand an einem Vernebler.

Nimmt der Halter einen Vernebler in Anspruch, der chemisch betrieben wird, sollte er die Wohnung für einige Stunden mit seinem Tier verlassen, dass niemand Schaden nehmen kann.

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Um einer solchen Prozedur der Reinigung erst gar nicht ausgesetzt zu sein, ist ein Flohhalsband für die Katze Pflicht. Auch den Halsbändern aus Bernstein wird nachgesagt, dass sie einen entsprechenden Schutz gegen Flöhe bieten.

Katzenflöhe – Vorsorge ist besser als Bekämpfung

  • Das Katzenflohband gilt als die bekannteste Maßnahme gegen Flöhe.
  • Wer seine Katze nicht unbedingt mit einem Halsband ausstatten möchte, weil die Gefahr des Strangulierens einfach zu groß ist, der nutzt natürliche Mittel um den optimalen Schutz zu gewähren. Dazu zählt vor allem das Kokosöl. Das Kokosöl ist reich an Laurinsäure.

Katzenflöhe – Natürliche Hausmittel, die ihre Wirkung immer zeigen

Sind das Kokosöl sowie das Schwarzkümmelöl. Solche Hausmittel haben keine Nebenwirkung zu verzeichnen und können daher bedenkenlos verwendet werden. Ein paar wenige Tropfen vom jeweiligen Öl reichen bereits aus und die Gefahr von Katzenflöhen ist gebannt.

Parasiten bei Katzen sind keine Seltenheit. Besonders Freigänger Katzen werden immer wieder von einzelnen Parasiten heimgesucht, deshalb ist es umso wichtiger, sein Tier ausreichend und vorbeugend zu schützen. Nur so ist die Lebensqualität der Katze sichergestellt. Wenn sie sich nicht ständig kratzen muss, weil ihr ein Floh im Fell sitzt. Mehr zum Thema Flohmittel finden Sie hier.

Letzte Aktualisierung am 16.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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