Katze niest: Mögliche Ursachen

Eine Katze niest kräftig
Wenn die Katze niest, gibt es verschiedene Ursachen | Foto: ZlataMarka / depositphotos.com

Die Katze niest – da können die Ursachen sich vielfältig gestalten, da die Katze im Besitz einer sehr empfindlichen Nase ist und ihr Geruchssinn stark ausgeprägt ist. Deshalb kann es durchaus des Öfteren vorkommen, dass die Katze plötzlich niest.

Katze niest – Dahinter muss sich keine Erkrankung verbergen

Der Mensch niest auch hin und wieder. Einfach so aus heiterem Himmel. Warum sollte die Katze das dann nicht auch tun? In der Regel gestaltet sich das Niesen bei der Katze als harmlos. Der Niesreiz wird einfach durch die Umwelt ausgelöst und schon ist es nicht zu überhören – HATSCHI.

Der Niesreiz der Katze wird vor allem durch ihre Umwelt ausgelöst!

Mögliche Gründe, warum die Katze niest, könnten sein:

Ein neuer Geruch, ein neues Parfum

Da Katzen einen sehr guten Geruchssinn aufweisen, ist es ihnen möglich, auf diverse neue Gerüche umgehend zu reagieren. Ein neuer Geruch steigt der Katze in die Nase, sei es von einem neuen Parfum oder von einem noch unbekannten Waschmittel, mit dem die Schlafdecke gewaschen worden ist. Niesen tut sich auf.

Darum sollte in den Räumen, wo sich die Katze aufhält, auf ein Raumspray verzichtet werden. Es kann als Auslöser für fortwährende Nies-Anfälle bei der Katze gelten. Auch eine zu trockene Raumluft tut der Katze nicht gut und das kann sich dadurch äußern, dass die Katze zu niesen beginnt.

Gestaltet sich die Luft in den einzelnen Zimmern des Hauses zu trocken, müssen sich die Schleimhäute der Katze vor dem Austrocknen schützen und sie produzieren somit mehr Flüssigkeit. Auch das kann zu vermehrtem Niesen führen.

Zu geringe Luftfeuchtigkeit in den Räumen

Gerade in den Wintermonaten, wenn die Heizperiode voll angelaufen ist, tut das den Schleimhäuten von Mensch und Tier so gar nicht gut. Sie reagieren darauf und versuchen durch das Niesen eine „Abwehrhaltung“ einzunehmen.

Daher sollte die Luftfeuchtigkeit in den diversen Räumen mindestens 40 % betragen.

Ein gelegentliches Durchlüften im Winter schafft Abhilfe. Alternativ hilft ein guter Luftbefeuchter.

Dabei sollte an die regelmäßige „Stoß-Lüftung“ gedacht werden. Bei einer solchen Lüftung befindet sich die Katze klarerweise nicht im Raum.

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Auslöser aus der Umgebung

Ein kleines Staubkorn reicht aus, um die empfindliche Nase der Katze zu stören. Der Geruchssinn des Tieres kann sehr leicht gereizt werden.

Darum macht es Sinn, die Umgebung der Katze von Fusseln, Krümeln und Staubkörnern zu befreien. Sauberkeit hat bei einem Haushalt mit Katzen oberste Priorität.

Die berühmte Ausnahme – die Perser Katze

Die Perser Katze ist in der Lage, Riechzellen immer wieder neu zu  bilden, daher verfügt sie auch über eine sehr empfindliche Nase. Bei einer solchen Katzenrasse ist der Reflex des Niesens sehr schnell hervorgerufen. Ein kleines Staubkorn reicht aus, um den Niesreiz bei dieser Katze auszulösen.

Katze niest – Sie leidet an einer Gräser- und Pollenallergie

Heuschnupfen ist nicht nur für Menschen, die allergisch darauf reagieren, ein großes Thema. Auch die Katze kann unter einer solchen Allergie zu leiden haben. Das zeigt sich zu Beginn einer Allergie am häufigen Niesen, aber mitunter nimmt das Hautbild der Katze auch Schaden und das Tier fängt plötzlich an sich vermehrt zu kratzen. Es juckt immerfort und die Katze kratzt sich. Rötungen und Pusteln kommen zum Vorschein und das ständige Niesen bleibt.

Gerade in den Frühlingsmonaten sind Gräser- oder Pollenallergien ein großes Thema für die Menschheit. Aber diese Allergien machen auch vor dem geliebten Vierbeiner nicht Halt. Die Katze reagiert allergisch auf diverse Gräser und Pollen (Lesetipp: Homöopathische Mittel für Katzen).

Gerade bei der Freigänger Katze kann das sehr gut beobachtet werden. Sobald im Frühling die Natur erwacht, zieht es den Vierbeiner nach draußen. Dort setzt dann der Pollenflug ein und es kommt zur allergischen Reaktion bei dem Tier.

Meist klingen die einzelnen Symptome, die durch eine Allergie ausgelöst werden, von selbst wieder ab. Wenn nicht, ist tierärztlicher Rat gefragt.

Hat der Halter den Verdacht, dass seine Freigänger Katze unter dem Pollenflug zu leiden hat, sollte er in dieser Zeit die Katze nicht aus dem Haus lassen.

Lässt sie sich aber nicht zu Hause einsperren, sollte sie nach jedem Freigang in die Natur ordentlich gebürstet werden.

Katze niest – Sie leidet an einer Futterallergie

Katzen Kitten miaut im Gras
Katzen können gegen Gräser und Pollen allergisch sein | Foto: Andrey_Kuzmin / bigstock.com

 

Auch die Futterallergie ist mitunter eine Möglichkeit. Der Halter kann das selbst gut beobachten und einschätzen. Hat die Katze eine neue Futtermischung verabreicht bekommt und fängt sie nun immer wieder einmal an zu niesen, kann das durchaus vom Futter kommen.

Die diverse Futtermischung weist Inhaltsstoffe auf, auf die die Katze allergisch – sprich mit Niesen – reagiert.

Wenn die Katze aus heiterem Himmel anfängt zu niesen, muss sich der Halter immer auf seine gute Beobachtungsgabe verlassen können. Denn diese verrät meist die Ursache, die zum Niesen geführt hat.

Katze niest – Sie hat eine Hausstauballergie

Der normale Hausstaub kann der Katze Probleme bereiten. Die herumfliegenden winzigen Partikel lösen bei der Katze den Niesreiz aus. Da sich der Hausstaub extrem fein gestaltet, fällt er dem Halter gar nicht auf.

Schuld an der Allergie sind Hausstaubmilben (vgl. Milben bei Katzen), deren eiweißhaltige Kotkrümel zerfallen und sich mit dem Staub verbinden. Nur Menschen, die allergisch sind gegen Hausstaub reagieren darauf.

Nun gibt es aber auch Katzen, die mit Hausstaub ihre Probleme haben.

Darum sollte nur Staub gesaugt werden, wenn sich die Katze nicht im Zimmer befindet. Denn der Staubsauger kann durchaus als Auslöser des Niesens gelten, da sich das Riechorgan der Katze als sehr sensibel zeigt und auf kleinste Partikel aufmerksam wird.

Jegliche Form der Allergie kann nur dahingehend behandelt werden, dass die jeweilige Reizquelle entfernt wird. Zudem muss die Sauberkeit in den 4 Wänden, wo sich die Katze aufhält, immer gegeben sein, von einer stimmigen Luftfeuchtigkeit ganz abgesehen. Ebenso muss diese gewährleistet sein, um das Wohlbefinden des Tieres zu sichern.

Katze niest – Angeborene Missbildungen gelten als Verursacher

Darum muss grundsätzlich unterschieden werden, niest die kleine Katze immerfort, die gerade erst zu Hause eingezogen ist oder ist die erwachsene Katze davon betroffen.

Die Gaumenspalte

Die Gaumenspalte ist gerade bei einer jungen Katze Schuld daran, warum diese vermehrt niest. Die Gaumenspalte trägt dazu bei, dass die Nase mit der Mundhöhle verbunden ist und es zu vermehrtem Niesen kommen kann. Da Nase und Mundhöhle verbunden sind, kann das Futter in die Nase gelangen. Der Reiz des Niesens wird dadurch automatisch ausgelöst. Weist die kleine Katze tatsächlich eine Gaumenspalte auf, muss diese umgehend operativ behandelt werden, um die Lebensqualität des Tieres sicherzustellen.

Die Polypen

Hat die Katze Polypen, können diese mitunter die Nase der Katze verstopfen. Bei Polypen handelt es sich um eine gutartige Wucherung, die ebenso operativ entfernt werden muss.

Katze niest – Eine einfache Erkältung gilt als Verursacher

Erkältungen sind gerade in den Herbst- und Wintermonaten keine Seltenheit. Sie machen auch nicht vor den Katzen Halt. Gerade die Freigänger Katze muss sich gelegentlich mit einer Erkältung herumschlagen. Dabei tränen die Augen und sind verklebt, die Nase läuft, Niesen stellt sich ein. Nach spätestens 3 Tagen ist die Erkältung aber wieder im Abklingen und der Allgemeinzustand der Katze bessert sich. Sollte dies nicht der Fall sein, muss der Halter einen Tierarzt aufsuchen.

Katze niest – Ernsthafte Erkrankungen gelten als Verursacher

Der Tumor

Hat die Katze einen Tumor in der Nase, kann dieser für den ständigen Niesreiz verantwortlich sein. Er muss operativ entfernt werden.

Der Katzenschnupfen

Spricht man vom Katzenschnupfen, spricht man von einer ernsthaften Erkrankung bei der Katze, die von Artgenossen übertragen werden kann. Es tun sich die gleichen Anzeichen wie bei einer herkömmlichen Erkältung auf, doch die Symptome wollen nicht mehr verschwinden.

Die Katze zeigt sich müde und niedergeschlagen. Sie verfügt über keinen guten Allgemeinzustand. Sie frisst wenig. Hat mit tränenden, verklebten Augen oder einer laufenden Nase zu kämpfen. Atem- sowie Schluckbeschwerden sorgen dafür, dass die Katze sehr wenig zu sich nimmt. Zudem kann Fieber das Erscheinungsbild der Krankheit komplett machen.

Katze niest  – Ihr Nasenabdruck ist einzigartig

Aber fängt die Katze plötzlich zu niesen an, muss nicht gleich eine ernsthafte Erkrankung als Auslöser dafür gelten. Der Nasenabdruck der Katze gestaltet sich einzigartig.

Ca. 60 Mio. Riechzellen befinden sich in der Nase der Katze. Daher ist es der Katze möglich, 3 x besser zu riechen als ihr Halter.

Wenn die Augen und Ohren bei neugeborenen Katzen noch verschlossen sind, dann verlassen sich diese bereits auf ihren Geruchssinn und ihre Nase. Sie orientiert sich umgehend nach der Geburt an den Gerüche. Der Geruch macht es ihnen möglich, den Weg zur Zitze der Mutter zu finden und die erste Fütterung einzunehmen.

Daher zeigt sich jede Katzennase als sehr geruchsempfindlich und bereits das kleinste Staubkörnchen gilt als Auslöser für das Niesen.

In diesem Sinne: HATSCHI ! Gesundheit!

Letzte Aktualisierung am 17.06.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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