Die Katze trinkt nicht

Die Katze trinkt nicht. Diese Situation kennen viele Besitzer nur zu gut. Die eigene Katze zeigt sich trinkfaul. Sie sucht viel lieber ihren Futternapf auf oder schnappt sich zwischenzeitlich ein Leckerli, bevor sie an dem Wasser nippt, das für sie bestimmt ist. So muss das Trinkverhalten der Katze positiv beeinflusst werden, dass sie es als spannend empfindet, Wasser zu sich zu nehmen.

Die Katze trinkt nicht – Die Qualität des Wassers ist in der Regel dafür verantwortlich

Viele Halter meinen es besonders gut mit ihren vierbeinigen Liebling. Wenn die heißen Sommermonate ins Land ziehen, dann wollen sie ihrem Tier etwas Gutes tun und es bekommt kaltes Wasser aus der Leitung. Das frische Wasser aus der Leitung soll als Erfrischung dienen. Tut es aber nicht. Katzen weisen einen ausgeprägten Geruch- und Geschmackssinn auf, durch den sie den feinen Chlorgeschmack im Wasser riechen und schmecken können. Was der Geschmackssinn des Menschen nicht aufgreifen kann, kann der Geschmackssinn des Tieres durchaus. Deshalb sollte das Wasser im gereichten Napf immer Raumtemperatur aufweisen. So verdunstet der minimale Geschmack des Chlors und die Katze kann ihn weder schmecken noch riechen. Wer Angst hat, dass sein Tier kein steriles Waser mehr bekommt, dem darf Entwarnung gegeben werden. Freigänger Katzen verkosten auch schon einmal das Wasser aus einer Pfütze, das schadet ihrem Organismus nicht.

Das Wasser lässt sich durch verschiedene Stoffe attraktiver für die Katze gestalten - zum Beispiel mit Brühe von Rind oder Geflügel

Die Katze trinkt nicht – Der Zauber des Aromatisierens wirkt immer

Die Katze will einfach nicht trinken, dann darf zum Zauber des Aromatisierens gegriffen werden. Aber was steckt hinter diesem Zauber? Wenn die Katze keine Lust zu trinken hat, dann kann dieser Umstand anhand von ganz einfachen Mitteln geändert werden. Das Wasser für die Katze sollte sich noch interessanter bzw. geschmackvoller gestalten, schon wird aus dem Trinkmuffel ein begehrter Wassertrinker. Dazu braucht das einfache Wasser nur mit diversen Inhaltsstoffen verfeinert werden. Welche sind das? Diese sind den Geschmacksvorlieben der Katze überlassen. Manche Katzen würden für Fleischsaft alles tun, manche Katze hat das Gefügelwasser in den Bann gezogen und wieder andere Artgenossen entscheiden sich für das Wasser, das mit dem Saft des Thunfisches angereichert wurde. Egal, mit was das Wasser aus der Leitung geschmacklich verfeinert wurde, es muss im Stande sein, dem Geschmackssinn der Katze zu schmeicheln.

Viele Halter weichen das Trockenfutter in Wasser ein, damit die Katze mit den aufgeweichten kleinen Teilchen Wasser aufnimmt. Diese Methode sollte keine Anwendung finden, da  der Geschmackssinn der Katze auf ein solches Geschmackserlebnis gerne verzichten kann. Das eingeweichte Trockenfutter bekommt den Geschmacksnerven so gar nicht und es kann mitunter vorkommen, dass die Katze dann auch noch in den Hungerstreik tritt.

Es ist die gekochte Brühe von Fleisch und Geflügel, die die Katze in ihrem Trinknapf vorfinden möchte. Als Favorit gilt hier klar die Geflügelbrühe im abgekühlten Zustand. An diesem aromatisierten Wasser kommt keine Katze vorbei. Wenn das Wasser mit dem Geschmack von Thunfisch angereichert wurde, dann sorgt das auch immer dafür, dass der Trinknapf bis zum letzten Tröpfchen der Flüssigkeit geleert wird. Gewusst wie!

Die Katze trinkt nicht – Schuld daran ist der falsch gewählte Platz für die Wasserschüssel

Wer sagt, dass der Wassernapf immer neben dem Fressnapf zu finden sein muss? Das ist ein Irrglaube, dem viele Katzenbesitzer verfallen sind. Mag es auch noch so praktisch für den Halter erscheinen, so sind da bestimmte Katzen anderer Meinung. Sie bevorzugen es, wenn Wasserschale und Futternapf getrennte Plätze haben. Warum ist das so? Weil das in der Natur auch so geregelt ist. In freier Natur schlägt die Katze einen Vogel ab, verspeist diesen und erst wenn das selbst erlegte Festmahl aufgefressen ist und sie von ihrem Durst geplagt wird, sucht sie sich eine Pfütze, aus der sie trinken kann. Darum macht es Sinn, die Wasserschale nicht neben dem Futternapf aufzustellen.

Die Katze trinkt nicht – Darum sollte nicht an den Wasserschalen gespart werden

Ein Wassernapf allein reicht nicht aus, um der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr der Katze gerecht zu werden. Zeigt die Katze ein sehr zurückhaltendes Trinkverhalten auf, macht es Sinn, dieses insofern zu fördern, indem die Katze mehrere Wasserschalen vorfindet. Diese dürfen sich in der ganzen Wohnung verteilen und ihr immer wieder Gelegenheit bieten, sich zu bedienen. Wer an das Trinkverhalten der Katze appellieren möchte, der muss nur wissen, wie das zu funktionieren hat. Steht in den Sommermonaten eine Hitzeperiode an, wird die Katze dankbar darüber sein, wenn ihr die Gelegenheit geboten wird, sich immer wieder an diversen Wasserschalen zu bedienen. Aber auch in den heißen Sommermonaten gilt es zu bedenken, abgestandenes Wasser statt eiskaltes Wasser aus der Leitung wird von der Katze bevorzugt. Niemals sollten dem Wasser Eiswürfel beigemengt werden, das bekommt dem Organismus einer Katze gar nicht gut.

Tipp: Wer genau nachvollziehen möchte, wie viel die Katze am Tag trinkt, der sollte seinen herkömmlichen Wassernapf aus Plastik für eine Wasserschale mit Kennzeichnung tauschen. Anhand der Kennzeichnung kann genau festgestellt werden, wie viel ml Wasser die Katze täglich zu sich nimmt.

Die Katze trinkt nicht – Die passende Alternative zum Wassernapf suchen

Wo steht geschrieben, dass die Katze ihr Wasser aus dem Wassernapf zu sich nehmen muss? Nirgends! Die Katze wartet vielleicht nur darauf, dass ihr die passende Alternative zur Wasserschale geboten wird. Viele Katzen lieben es, direkt aus dem Wasserhahn zu trinken. Woran das liegt? Es ist die Magie des Wassers, das da ins Spiel kommt. Stehendes Wasser übt kaum einen Reiz auf die Katze aus. Gestaltet sich das Wasser aber fließend, so ist dieses in Bewegung und es gibt Geräusche von sich. Wie interessant! Auf jeden Fall für die Katze. Ignoriert die Katze wieder einmal ihren Wassernapf, so sollte ihr der Wasserhahn aufgedreht werden. Läuft der Wasserhahn eine kurze Zeit, ist schon das Interesse der Katze geweckt und anhand des Spieles mit dem Wasser nimmt sie bereits Flüssigkeit zu sich.

Eine gute Alternative zum Wassernapf ist auch der legendäre Katzenbrunnen. Katzen sind von Haus aus sehr neugierige Wesen und alles was mit Lauten und Bewegung zu tun hat, weckt ihr Interesse. Der Katzenbrunnen verleitet zum Trinken während des Spiels mit dem Wasser. Die Gefahr einer Dehydrierung ist umgehend gebannt, wenn ein Katzenbrunnen in den eigenen 4 Wänden aufgestellt wurde und sich die Katze fortan an diesem bedienen kann.

Auch laktosefreie Milch kann eine willkommene Abwechslung für die Katze darstellen

Die Katze trinkt nicht – Laktosefreie Milch darf hin und wieder verabreicht werden

Wer mag schon Wasser, wenn man Milch haben kann? Diese Frage mag sich so manche Katze vielleicht schon gestellt haben. Darum darf die Katze gelegentlich auch laktosefreie Milch vorfinden, vor allem dann, wenn sie die weiße Flüssigkeit sehr verehrt. Wichtig ist darauf zu achten, dass es sich hierbei wirklich um laktosefreie Milch handelt, da der Katze der Inhaltsstoff Laktose gar nicht bekommt. Viele Halter greifen auch gerne auf die klassische Katzenmilch zurück, die der Handel anbietet und die speziell auf die Bedürfnisse des Tieres eingeht. Aber laktosefreie Milch für Menschen erfüllt die gleiche Aufgabe, den Durst der Katze zu stillen. Sie sollte nicht ständig als Getränk eingeführt werden. Als vorrangiges Getränk für die Katze sollte weiterhin das Wasser gelten. Ab und an darf natürlich eine Abwechslung in der Wasserschale der Katze vorzufinden sein. Daran gibt es nichts zu bemängeln, so lange auf die Laktosefreiheit der Milch geachtet wird.

Die Katze trinkt nicht – Die richtige Nassfuttermischung schafft den Ausgleich

Hat der Katzenbesitzer einen sehr hartnäckigen Trinkmuffel zu Hause, bei dem alle Bemühungen fehlschlugen, der kann sich nur mehr mit dem richtigen Futter abhelfen. Aber was ist das richtige Futter für trinkfaule Katzen? Richtiges Futter für eine solche Katze ist die Nassnahrung. Es ist Zeit der Katze eine Dose zu öffnen und sie mit Nassnahrung zu füttern, da nur diese Form der Nahrung einen Flüssigkeitsanteil von 80 % aufweist. Nur so kann der Halter auf Nummer sicher gehen, dass die Katze viel Flüssigkeit über die Fütterung bekommt. Trockenfutter wäre für eine solche Katze, die ein derart schlechtes Trinkverhalten aufzeigt, keine gute Option. Wem bekannt ist, dass die eigene Katze keine fleißige Trinkerin ist und ihr zudem reichlich Trockennahrung füttert, der gefährdet dadurch ihren Flüssigkeitshaushalt. Es muss beachtet werden, dass bereits der Magen der Katze gefordert ist und reichlich Flüssigkeit benötigt, um die harten trockenen Futterstückchen aufzubereiten.

Ernährung ein großes Thema – Ausreichend trinken sollte es auch sein

Artgerechte und bedarfsgerechte Ernährung ist für viele Katzenbesitzer ein großes Thema. Dass die Katze ausreichend trinkt, damit ihr Flüssigkeitshaushalt nicht ins Wanken gerät, das vergessen leider viele Halter immer wieder. Obwohl diese Thematik mitunter entscheidend ist. Denn der Organismus der Katze kann sich erst dann richtig entfalten, wenn der Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist. Ist das nicht der Fall, lassen Folgeerscheinungen nicht lange auf sich warten. Darum ist auf einen gefüllten Napf mit Wasser immer zu achten. Übt dieser zu wenige Reize auf die Katze aus oder findet sie stehendes Wasser ohne Geschmack zu langweilig, bieten sich eine Vielzahl von Alternativen an, die das Trinkverhalten der Katze mit großer Gewissheit beflügeln, z.B. mit einem Catit Trinkbrunnen.

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