Das müssen Sie zur Trächtigkeit einer Katze wissen

Das müssen Sie zur Trächtigkeit einer Katze wissen, denn es gibt eindeutige Anzeichen dafür, wenn sich bald Nachwuchs bei der Katze einstellt. Wichtig ist es, dass der Halter die ersten Anzeichen richtig erkennt und zu deuten weiß.

Das müssen Sie zur Trächtigkeit einer Katze wissen – Auf die Trächtigkeit der Katze aufmerksam werden

Es gilt hierbei zu sagen, dass es gar nicht so einfach ist, die Trächtigkeit bei der Katze zu erkennen. Sichtbare Anzeichen machen sich nicht umgehend nach der Befruchtung bemerkbar, sondern sie stellen sich erst mit der Zeit ein. Wenn der Halter den Decktermin kennt, kann er sich genau ausrechnen, wie weit die Trächtigkeit vorangeschritten ist. Ist der Halter nun unsicher, ob eine Trächtigkeit bei der Katze vorliegt oder nicht, macht es Sinn, diese in einer tierärztlichen Praxis prüfen zu lassen. Denn bis sich eine Trächtigkeit bei der Katze eindeutig bemerkbar macht, ist warten angesagt.

Erst im letzten Drittel der Trächtigkeit ist es klar zu erkennen, dass sich Nachwuchs bei der Katze einstellt. Denn dann erleben die jungen Katzen im Bauch der Mutter einen Wachstumsschub und der Bauch gestaltet sich kugelrund. Wenn sich dann die trächtige Katze hinlegt, können eindeutig Beulen auf ihren Bauch erkannt werden.

Das müssen Sie zur Trächtigkeit einer Katze wissen und auf folgende Merkmale gilt es zu achten

Es kann durchaus genau erkannt werden, dass die Katze trächtig ist, auf folgende Körperstellen muss besonders geachtet werden:

Die Zitzen

Die Zitzen gelten als wichtiger Hinweis auf eine Trächtigkeit. Denn bereits 3 Wochen nach der Deckung werden sich die Zitzen bei der Katze verändern. Aber wie? Sie röten sich oder erhalten eine rosige Farbgebung. Zudem erlebt die Region um die Zitzen einen Wachstumsschub. Das Fell, welches rund um die Zitzen ist, lichtet sich leicht. Es kann durchaus vorkommen, dass aus den Zitzen bereits eine Flüssigkeit rinnt. Die Flüssigkeit gestaltet sich milchartig. Aber Vorsicht- nicht immer deuten vergrößerte Zitzen automatisch auf eine Trächtigkeit bei der Katze hin. Sie können mitunter ein Hinweis darauf sein, dass die Katze nun bereit für die Empfängnis ist.

Der Bauch

Die Trächtigkeit einer Katze erkennt man relativ spät. Dabei ist der Bauch auffällig gewölbt.

Der Bauch nimmt eine andere Form an. Er gestaltet sich nun ein wenig gewölbt und kugelig. Aber meist wird der Halter auf den wachsenden Bauch erst an Ende der Trächtigkeit aufmerksam. Viele Halter sind oft der Meinung, ihre Katze hat an Gewicht dazugewonnen und leidet nun an Übergewicht, stattdessen ist sie schwanger. Das kann aber durchaus klar voneinander unterschieden werden.

  • Denn stellt sich Übergewicht bei der Katze ein, dann nimmt der ganze Körperumfang zu. Erkennbar ist dies am Hals, an den Beinen, nicht nur am Bauch.
  • Liegt eine Trächtigkeit bei dem Tier vor, dann vergrößert sich nur der Bauch und alle anderen Körperteile behalten ihre Form.

Wer die Vermutung anstellt, die Katze könnte trächtig sein, sollte ihren Bauch aber nicht zu früh abtasten. Im frühen Stadium der Trächtigkeit könnten die ungeborenen Katzen verletzt werden.

Das Verhalten der Katze

Jeder kennt doch das Sprichwort: „Mürrisch – wie eine tragende Katze.“ Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Katzen zeigen sich in ihrer Schwangerschaft oft launisch, wollen nicht hochgehoben oder am Bauch berührt werden. Bereits nur der Versuch, sie anzugreifen, macht die Katze gereizt. Es kann aber mitunter sein, dass sich die Katze dann als besonders schmusebedürftig hervortut und nach jeder Streicheleinheit bettelt.

Auch kurz vor der Geburt zeigt die Katze ein sehr merkwürdiges Verhalten auf. Sie sucht in der Wohnung umher. Nach was sucht sie? Nach einem passenden Unterschlupf, wo sie ihre Jungtiere zur Welt bringen kann. Darum sollte ihr bereits ein Plätzchen bereitgestellt werden, wo die Geburt in Folge ihren Lauf nehmen kann. Viele Halter verwenden auch das bekannte Schlafkörbchen, da dieser Geruch für die Katze bereits bekannt ist. Dieses Schlafkörbchen der Mutterkatze wird dann an einen ruhigen und sicheren Ort gebracht, wo die Katze Geborgenheit findet. Damit die Katze in aller Ruhe gebären kann, muss sie sich wohl fühlen.

Das müssen Sie zur Trächtigkeit einer Katze wissen – Die Dauer der Trächtigkeit

Die Trächtigkeit schwankt zwischen 63 bis 65 Tage. Ganz gewiss liegt eine Trächtigkeit vor, wenn die nächste Rolligkeit ausbleibt. Kleine Katzen weisen eine kürzere Trächtigkeit auf, große Katzen haben ihren ungeborenen Nachwuchs länger im Bauch.

Was ist während der Trächtigkeit zusätzlich zu beachten?

Damit die Jungtiere im Bauch der Mutter gut heranwachsen können und entsprechend gedeihen, muss dem Muttertier ein bedarfsgerechtes und hochwertiges Futter gereicht werden. Der Fachhandel bietet dafür spezielle Futtermischungen an, die auf das tragende Tier abgestimmt sind. Jedoch wird der Hunger der Katze mit der Zeit gemäßigt sein, denn die kleinen Katzen im Bauch brauchen immer mehr Platz für sich und drücken so stärker auf die Organe des Muttertieres. So zeigt oft die Katze sehr wenig Appetit auf, das macht aber nichts, das ist ein ganz normaler Umstand. Wichtig ist dann umso mehr, dass die Qualität des Futters stimmig ist.

Ist die Katze trächtig, zeigt sie ein vermehrtes Trinkverhalten auf. Trockenfutter sollte nun gegen Nassfutter ausgetauscht werden, um sicher gehen zu können, dass der vermehrte Flüssigkeitsbedarf der Katze gedeckt ist. Gerne kann laktosefreie Milch in die Wasserschüssel geleert werden.

Das müssen Sie zur Trächtigkeit einer Katze wissen – Wie viele Katzenkinder wird es geben?

Mithilfe von Ultraschall kann der Tierarzt die genaue Anzahl der Katzenjungen bestimmen

Eine sehr schwierige Frage, die nur ein Tierarzt beantworten kann. Er macht eine Ultraschalluntersuchung und anhand dieser kann festgestellt werden, wie viele Katzen sich im Bauch befinden. Nach dem 25. Tag kann der Tierarzt bereits gut einschätzen über wie viele Jungtiere sich der Halter erfreuen darf. Am Ultraschall Bild ist klar zu erkennen, wie viele kleine Herzen schlagen. Ein klassischer Wurf bei der Katze sorgt im Schnitt für 6 Katzenbabys. Diese Katzenbabys wiegen im Durchschnitt an die 80 Gramm. Gestaltet sich der Wurf kleiner, bringen die Jungen klarerweise mehr Gewicht auf die Waage. Gestaltet sich der Wurf der Katze größer, kann es durchaus ganz kleine Katzenbabys geben, die 60 Gramm wiegen.

Das müssen Sie zur Trächtigkeit einer Katze wissen und die Wurfkiste gehört zeitig vorbereitet

Ist die Paarung geglückt und ist der Bauchumfang der Katze gewachsen, weiß man vielleicht sogar den errechneten Geburtstermin. So ist nun Vorbereitung das Wichtigste. Da die Trächtigkeit 63 bis 65 Tage für sich bestimmt, macht es Sinn, vor diesen errechneten Tagen bereits die Wurfkiste für die Katze bereit zu machen. Viele Halter verwenden den Schlafplatz der Katze dafür, andere wiederum nutzen einen großen Karton für das Vorhaben. Wichtig ist dabei, dass die Hygiene großgeschrieben wird und dass saubere Tücher nicht fehlen. Auch eine Wärmelampe erfüllt ihren Zweck. Katzen mögen es sehr gerne warm, zudem kann im Anschluss der Geburt der Nachwuchs von dieser Wärmelampe profitieren.

Das müssen Sie zur Trächtigkeit einer Katze wissen – Was ist wenn sie kein Futter mehr zu sich nimmt?

Wenn die Trächtigkeit der Katze schon weit vorangeschritten ist und sie plötzlich kein Futter mehr zu sich nimmt, muss der Halter deswegen nicht verunsichert sein. Denn 1 Tag vor der Geburt frisst das Muttertier nicht mehr, sondern sie bereitet sich auf das anstehende Ereignis vor. Wenn die Katze im hochschwangeren Zustand nichts mehr frisst, kann der Halter nun davon ausgehen, bald ist es soweit. Die Geburt steht kurz bevor. Innerhalb der nächsten Stunden wird sich die Katze ruhig verhalten und sich zurückziehen, denn der Muttermund wird sich öffnen und die jungen Kätzchen wollen herausgepresst werden. Klingt einfach – Ist es für die meisten Katzen auch! Sie brauchen keine fremde Hilfe, wenn es darum geht, ihre Jungen auf die Welt zu bringen. Katzenmütter wollen beim Vorgang der Geburt ungestört sein.

Tierärztlicher Rat ist nur dann gefragt, wenn die Presswehen nicht einsetzen wollen, diese mehrere Stunden andauern, das Muttertier bei der Geburt sehr viel Blut verliert oder sie Fieber bekommt. Zwischen den Geburten der einzelnen Kätzchen darf auch nicht zu viel Zeit verstreichen. Zudem muss die Mutter wenige Stunden nach der Geburt wieder umgehend zu fressen beginnen. Sollte das nicht der Fall sein, sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Wurde die Tragezeit über eine Woche oder mehr überschritten, muss ebenso ein Tierarzt involviert werden.

Trinkt ein Junges nicht, so sollte es mit einer Flasche gefüttert werden.

 

Sind die jungen Kätzchen dann auf der Welt, werden sie umgehend von der Mutter versorgt. Durch ihren ausgeprägten Tast- und Geruchssinn finden die Jungtiere sofort die Zitzen der Mutter und die erste Fütterung steht an. Diese 1. Fütterung ist besonders wichtig, sie stärkt das Immunsystem der Kleinen nachweislich. Darum sollte der Halter darauf achten, dass wirklich jede Katze einmal zum Zug kommt, egal wie groß sich der Wurf gestalten mag. Wenn eine kleine Katze nicht trinkt, muss sie nämlich per Hand aufgezogen werden. Eine Fütterung alle 2 Stunden per Flasche steht an. Dafür gibt es eine eigene Aufzuchtmilch.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*