Welche Katzenrassen für Anfänger geeignet sind?

Menschen, die mit der Idee spielen, sich eine Katze als Haustier zuzulegen, für die taucht folgende Frage auf: Welche Katzenrassen sind für Anfänger geeignet? Katzen haben meist ein sanftes Wesen und sie beweisen sich sehr oft als gute Kuschelpartner. Dennoch sollte berücksichtigt werden, dass sie ihren ganz eigenen Kopf haben und diesen gerne durchsetzen wollen. Mehr als 13 Mio. Katzen wohnen in den Haushalten deutschlandweit und immer wieder gesellen sich neue Samtpfoten dazu.

Die Europäische Kurzhaar Katze – Die Haus- und Hofkatze, die jedem bestens bekannt ist

Auch besser bekannt unter dem Namen Hauskatze. Diese Rasse weist eine lange Geschichte auf, obwohl sie erst im Jahre 1982 offizielle Anerkennung fand. Das unkomplizierte Wesen zeichnet die Europäische Kurzhaar Katze aus. Zudem gestaltet sich ihre Haltung als pflegeleicht, sodass sie von jedem Anfänger übernommen werden kann. Die Europäische Kurzhaar Katze gibt es in allen Fellfarben und in vielen unterschiedlichen Variationen, getigert, schwarz, dreifärbig, … das Wunder der Natur darf sich bei diesen Katzen so richtig austoben. Gerade für einen Haushalt mit Kindern kann die Europäische Kurzhaar Katze nur empfohlen werden, sie gilt als die Familienkatze schlechthin. Auch kleine Kinder, die mit der Katze nicht so sanft umgehen, kommen gut mit der legendären Haus- und Hofkatze klar. Denn sie lässt vieles über sich ergehen, wenn es ihr zu viel wird, nimmt sie einfach Reißaus.  Wer sich für diese Katze entscheidet, der braucht nicht umgehend einen Züchter aufsuchen, denn im nächstliegenden Tierheim warten viele Hauskatzen darauf, ein neues Zuhause zu finden.

Die Britisch Kurzhaar Katze – Der kuschelige Tiger mit dem ruhigen Gemüt

Sie wurden einst von den Römern nach Großbritannien gebracht und seither erfreuen sie die Haushalte in ganz Europa mit ihrem Dasein. Eine Britisch Kurzhaar Katze stellt keine großen Ansprüche, weder an ihre Umwelt, noch an ihren Halter. Daher sind sie für viele Anfänger oft die 1. Wahl. Den großen und ausdrucksvollen Augen der Britisch Kurzhaar Katze kann wohl keiner widerstehen. Denn die großen Augen, die kleinen Ohren und das runde Gesicht zeichnen die Optik dieser Katzenrasse aus.  Das ruhige Gemüt, welches die Britisch Kurzhaar Katze aufweist, ist für viele Neulinge in der Welt der Katzen ein sehr wichtiger Aspekt.

Die Maine Coon Katze – Eine schwere Zucht, die ihrem Spieltrieb gerne nachgeht

Was zeichnet die Maine Coon Katze aus, damit sie für einen Anfänger gerecht wird? Es ist die Zutraulichkeit, die bei solchen Katzen schnell geweckt ist. Sie wollen spielen und sich an ihrem Katzenbesitzer schmeicheln, dann sind sie bereits zufrieden. Die Maine Coon Katze hat ihren Namen der Abstammung aus den USA zu verdanken. Hierbei handelt es sich um eine große und kräftige Katze. Sie kann bis zu 1,20 Meter lang werden und zählt daher zu den größten Katzenrassen der Welt.

Die Perser Katze – Ruhig, friedlich und kuschelig – so darf diese Katzenrasse beschrieben werden

Die Perser Katze darf sich zu den ältesten Katzenrassen überhaupt zählen. Wenn der Anfänger eine Katze wünscht, die gerne den Ton angibt, die Perser Katze kann das. Ihr starker Charakter ist dafür verantwortlich. Dennoch muss der Newcomer im Bereich der Katzen berücksichtigen, dass eine Perser Katze täglich gekämmt werden muss, damit ihr Fell weiter glänzt und geschmeidig ist.

Die Angora Katze – Die noble Katze, die anhand ihrer Anhänglichkeit auf sich aufmerksam macht

Jeder Katzenfreund kennt sie und es ist meist Liebe auf den 1. Blick. Ihr Wesen zeigt sich gesellig und an Rast und Ruhe denken diese Katzen nur sehr selten. Sie lieben es zu klettern und dabei die volle Aufmerksamkeit von ihrem neuen Halter zu bekommen. Wenn der Katzenneuling eine Samtpfote wünscht, die sehr anschmiegsam, anhänglich und abenteuerlustig ist, – hier ist sie – die Angora, die wegen ihrem schönen langen Fell so populär wurde. Dennoch muss bei einer solchen Anschaffung darauf Rücksicht genommen werden, dass dieses lange Fell viel Pflege braucht, damit es seine Schönheit erhält. Die Angora Katze galt einst als der Liebling an den fürstlichen Höfen im Rokoko.

Die Birmakatze – Eine Schönheit, bei der die Zutraulichkeit gegenüber dem Menschen immer gegeben ist

Wer eine Luxus-Katze sein Eigen nennen möchte, der muss sich für die elegante Birmakatze entscheiden. Wer einmal einen Blick in ihre unverkennbaren blauen Augen geworfen hat, der wird dieses zutrauliche Wesen gleich mit nach Hause nehmen wollen. Was diese Katzenrasse noch ausmacht – sie sind sehr auf ihren Besitzer bezogen. Sie zeigt sich kontaktfreudig und neugierig, Tieren und Menschen gegenüber.

Die Norwegische Waldkatze – Die ursprüngliche Wildheit kommt bei dieser Katze zum Tragen

Sie kommt der einstigen Wildkatze am nächsten. Ihr wird ein sehr interessierter Charakter nachgesagt, zudem schenkt sie viel Liebe und Zuneigung. Aber sie will auch gefordert werden von ihrem Besitzer und braucht immer Action, damit es ihr gut geht. Gerade für junge Menschen, die sich dafür entscheiden, eine Katze bei sich aufzunehmen, ist dieses Tier genau richtig. Die Katze zeigt sich robust,  ein fitter Allgemeinzustand ist sichergestellt.

Die Siamkatze – Ein exotisches Prachtstück mit einem sehr sensiblen Wesen

Ihre Herkunft ist weit entfernt, denn die Siamkatze stammt aus dem Südosten Asiens. Ihr Fell ist bei der Geburt ganz weiß, erst später färbt es sich dunkler. Wer eine Siamkatze bei sich aufnimmt, der hat eine kleine Katzen-Diva bei sich zu Hause sitzen, die graziöse Schönheit ausstrahlt, aber dennoch nicht pflegeintensiv ist. Wenn der Anfänger gut damit klar kommt, dass die Katze ihren eigenen Kopf hat, den sie durchsetzen möchte, bitteschön – hier ist sie die Siamkatze. Dennoch hat sie eine sehr sensible Seele, die nach Aufmerksamkeit ihres Halters ringt. Wenn der Siamkatze etwas gegen den Strich geht, macht sie das anhand ihrer Laut- und Körpersprache deutlich klar. Ein Umstand, der nicht unterschätzt werden darf. Gerade wenn ein Anfänger eine Katze nach Hause holt, kann es nicht schaden, wenn er ihre Vorlieben und ihr Unbehagen auf diese Art kennenlernen darf.

Die Bengalkatze – Der kleine Leopard im Wohnzimmer, der unerschrocken alles entdecken möchte

In Asien gehört diese Katzenrasse zu den weitverbreitetsten. In unseren Breiten muss sich die Bengalkatze erst einen Namen machen. Ihr Markenzeichen ist ihre Musterung, anhand dieser erhielt sie auch den Namen Leopardett. Wer also einen neugierigen kleinen Leoparden zu Hause haben möchte, der mit großer Neugierde seine Umwelt entdeckt, der muss sich für die Bengalkatze entscheiden. Erschrockenheit, das kennt sie nicht. Diese Katze zeigt sich jedem Menschen und jeder Situation offen, daher ist sie für frischgebackene Katzenbesitzer der richtige Umgang.

Die Ragdoll Katze – Eine Rarität unter den Katzenrassen, die sehr auf ihren Menschen bezogen ist

Noch nichts von dieser Katzenrasse gehört? Nicht verwunderlich, denn diese Rasse gibt es erst seit den 60er-Jahren. Wer seine Katze gerne in den Arm nimmt, der muss sich für dieses Kätzchen entscheiden. Die  meisten Katzen finden keinen Gefallen daran, getragen zu werden. Anders hingegen ist die Ragdoll Katze. Sie genießt diesen Vorgang und streckt dabei alle Viere von sich, lässt alles hängen und genießt es einfach nur. Diese Katzenrasse ist sehr anhänglich und zugleich sehr auf den jeweiligen Besitzer geprägt. Gerade Menschen, die noch nie eine Katze hatten, schätzen diese Eigenschaft sehr.

Welche Katzenrassen für Anfänger geeignet sind?

Diese wichtige Frage kann nicht verallgemeinert werden, sondern es steht im Vordergrund, was sich der Halter von seiner Katze wünscht. Wie soll sie sein? Darf ein wahres Energiebündel in ihr stecken, das kleine Spielmöglichkeit verstreichen lässt? Oder möchte der Anfänger, eine Katze, die ein ruhiges und sanftmütiges Gemüt aufweist? Auch Katzen, die wissen was sie wollen, werden bei Anfängern immer beliebter. Wer sich Zeit für sein Tier nimmt, der wird jeden kleinen Dickkopf besänftigen können. Natürlich erfordert dieser Vorgang Ausdauer und Geduld.

Welche Katzenrassen für Anfänger geeignet sind – Was es noch zu beachten gibt

Was einst als Nutztier gehalten wurde, um den Hof frei von Mäusen zu halten, ist nun in den heimischen Wohnzimmern des Landes anzutreffen, um es sich dort gemütlich zu machen. Die Katze hat es geschafft, aus ihrer einst zugeteilten Rolle zu schlüpfen und nun als Kuschelpartner angesehen zu werden. Egal, für welche Katze sich der jeweilige Anfänger auch entscheiden mag, es muss wohl immer Liebe auf den 1. Blick sein. Wenn die Katze ankommt, sich um die Füße des noch Unbekannten schmeichelt, ist es um die meisten Menschen bereits geschehen und sie wissen: diese eine Katze muss es sein und keine andere. Dabei spielt die Rasse keine bestimmte Rolle.

Die Katze, das Rudeltier

Dennoch wer eine Katze aufnimmt, sollte umgehend die Idee aufgreifen, gleich einen weiteren Artgenossen mit nach Hause zu nehmen. Da die Katze im Grunde genommen ein Rudeltier ist und sich in der Gesellschaft von Artgenossen einfach am wohlsten fühlt.

Die Katze und seine Pflege

Darauf sollte bei der Anschaffung auch Rücksicht genommen werden, jede Katze hat andere Pflegebedingungen, die sie mit sich bringt. Die Europäische Hauskatze zum Beispiel darf als sehr pflegeleicht eingestuft werden. Wer aber eine Angora- oder Perser Katze bei sich aufnehmen möchte, der muss im Vorfeld bedenken, dass dieses Tier täglich gebürstet werden muss, damit ihr Fell schön geschmeidig und glänzend bleibt.

Wer eine liebevolle Katze bei sich aufnehmen will, der darf nun wählen. Es sollte jedoch immer beachtet werden, eine Katze ist ein individuelles  Lebewesen mit Gefühlen und Wünschen, denen nachgekommen werden muss. Grundsätzlich gilt es zu sagen, dass all diese genannten Katzen, unkomplizierte Mitbewohner sind, die schnell zu Familienmitgliedern werden, wenn sie die Chance dafür erhalten.

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