Der Begriff der sogenannten Sureflap Katzenklappe kommt bekanntlich aus dem englischen Sprachraum und Sprachgebrauch und lässt sich im Zoohandel und unter Katzenfreunden in etwa mit „sichere Katzenklappe“ übersetzen. Im deutschen Sprachraum entspricht der Sureflap Katzenklappe die Bezeichnung der sogenannten Mikrochip Katzenklappe am ehesten.

Die Sureflap Katzenklappe: Gründe für ihre Nutzung und Verwendung

Es ist unter Katzenfreunden und Katzenzüchtern längst schon eine hinlänglich bekannte Tatsache, wonach die Hauskatze vom ihrem Charakter und von ihrem Wesen her als Individualist zu bezeichnen und zu charakterisieren ist.

Die Katze lässt sich ungern konditionieren und auch nicht so perfekt abrichten, wie zu Beispiel das Haustier Hund. Die Katze mag es außerdem, zu tun und zu lassen, was ihr gerade einmal in den Sinn kommt. Hierzu gehört dann auch das Begehren danach, gehen und kommen zu wollen, wie und wann immer ihr der Sinn danach steht.

Dies gilt natürlich vor allem auch für die Nachtzeit, denn tagsüber schläft die Katze für gewöhnlich und nachts zieht sie dann durch ihr Revier. Aus dem hier Gesagten, kann der Katzenfreund bereits auch schon entnehmen, dass es sich bei der sogenannten Sureflap Katzenklappe im Grund genommen ganz ausschließlich um ein solches Accessoire und Utensil handeln wird, welches vor allem im Zusammenhang mit den Freigängern unter den Katzen recht häufig genutzt und verwendet wird.

Die Freigänger unter den Hauskatzen sind ja bekanntlich alle jene Tiere, die das Haus oder die Wohnung in den Außenbereich verlassen können, wann immer sie dies wünschen. Und natürlich ist es für den Freigänger längst auch zur Selbstverständlichkeit geworden, zu jeder beliebigen Tages- oder auch Nachtzeit aus dem Außen- in den Innenbereich von Haus oder Wohnung wechseln zu wollen.

Soll der Katzenbesitzer dabei vor allem nicht zu nachtschlafender Zeit permanent aus dem Schlaf gerissen werden, um die jeweils Einlass oder alternativ dann auch den Auslass begehrende Katze durch Öffnen und Schließen von Fenster oder Türe passieren zu lassen, so ist die Nutzung und Verwendung einer Katzenklappe, die das Tier ganz nach Gusto letztendlich dann auch selbst betätigen und passieren kann, dringend zu empfehlen und anzuraten.

Die Sureflap Katzenklappe ist also ein nützliches Utensil und Accessoire, welches der Katze ihre maximale Freiheit und Unabhängigkeit garantiert, dem Katzenbesitzer hingegen zu mehr Bequemlichkeit und entspannter Ruhe verhelfen soll.

Doch was unterscheidet dabei letztendlich die normale konventionelle Art der Katzenklappe von der sogenannten Sureflap Katzenklappe?

Die normale Katzenklappe im Unterschied zur Sureflap Katzenklappe

Die normale Katzenklappe und letztendlich auch die sogenannte Sureflap Katzenklappe kann der entsprechend ambitionierte und interessierte Katzenfreund oder Katzenbesitzer heute an vielen Locations einkaufen und ordern. Es gibt nämlich sowohl die konventionelle Katzenklappe, wie aber auch die Sureflap Katzenklappe, längst im Baumarkt und im Zoofachhandelsgeschäft, aber auch bei den zahlreichen Universal- und Spezialversendern in den digitalen Weiten des Internets zu kaufen. Beide, die normale Art der Katzenklappe, wie aber auch die Sureflap Katzenklappe, lassen sich vergleichsweise einfach auch durch völlige handwerkliche Laien in Türen oder in Fenster fest und dauerhaft einbauen.

Sowohl bei der normalen Katzenklappe, wie aber schließlich dann auch bei der Sureflap Katzenklappe, handelt es sich im Prinzip um eine kleine Tür in der Tür oder im Fenster, die in etwa der Größe der für sie vorgesehenen Art der Katze entsprechen muss.

Es gibt beide Varianten, nämlich die konventionelle Art der Katzenklappe, wie aber auch die Sureflap Katzenklappe, heute in den unterschiedlichsten Größenordnungen und Dimensionieren, so dass sie letztendlich zur Nutzung für kleine und große Rassen von Hauskatzen gleichermaßen gut in Frage kommen können.

Die Defizite der konventionellen Katzenklappe

Bei der konventionellen Art und Produktversion der Katzenklappe handelt es sich jeweils um eine Tür aus PVC oder aus anderen Materialien, die um eine horizontale obere Achse nach beiden Seiten auf schwingen kann, sobald sie von der Durchlass begehrenden Katze berührt wird. Darüber hinaus ist der jeweilige Katzenbesitzer dann jedoch auch dazu in der Lage, per Einstellhebel, welcher sich an dem Utensil befindet, das Aufschwingen der Katzenklappe entweder ganz und gar zu unterbinden und sie dadurch vollständig zu verriegeln oder sie auch optional nur in eine ganz bestimmte Richtung hin zum Öffnen frei zu geben.

Die Defizite der Konventionellen Art der Katzenklappe im Unterschied zur weiter entwickelten Produktvariante der sogenannten Sureflap Katzenklappe liegen dabei jedoch klar und deutlich auf der Hand. Die konventionelle Art der Katzenklappe steht nämlich für jede beliebige Katze und nicht nur für die eigenen Tiere offen.

Fremde Katzen und streunende Katzen können demzufolge ebenso nach Belieben über die konventionelle Katzenklappe ins Haus oder in die Wohnung gelangen und dort entsprechende Arten von Sachschäden hinterlassen, indem sie zum Beispiel ihre berüchtigten Duftmarken in Wohn-, Schlaf- oder auch Küchenbereichen hinterlassen, Kratzmarken an Sitz- und Schlafmöbeln oder auch an Tapeten hinterlassen oder gar bei ihren Raufereien größere materielle Schäden anrichten.

Unter diesem Gesichtspunkt ist die konventionelle und traditionelle Art der Katzenklappe, die definitiv nicht dazu imstand ist, zwischen zum Haushalt gehörenden Katzen und streunenden oder fremden Tieren zu differenzieren, also keineswegs als sicher zu bezeichnen und zu klassifizieren.

Die Sureflap Katzenklappe kann differenzieren

Im Unterschied zur gerade recht umfassend und ausführlich beschriebenen normalen und konventionellen Art der Katzenklappe, ist die sogenannte Sureflap Katzenklappe hingegen dazu imstande, zwischen eigenen und fremden Hauskatzen zu differenzieren und den zuletzt genannten Arten von Katzen effektiv und wirkungsvoll den Zutritt zu Haus oder Wohnung ein für allemal zu verwehren.

Hierzu ist die sogenannte Sureflap Katzenklappe als grundsätzlich zweiteiliges Set durch den jeweiligen Hersteller ausgeführt und konstruiert worden. Der eine Teil der Sureflap Katzenklappe wird durch die Klappe und ihren Rahmen selbst repräsentiert, mit dem sie letztendlich in die dafür durch den Katzenbesitzer vorgesehenen Türen oder Fenster eingebaut und implementiert werden kann.

Der zweite Teil einer solchen Sureflap Katzenklappe besteht schließlich ganz einfach aus einem meist runden Chip, welcher durch die jeweils zum Haushalt gehörigen Katzen um den Hals getragen werden muss. Gelangt die Katze mit dem Chip um den Hals dann jeweils in die Nähe der Sureflap Katzenklappe, so wird der Chip erkannt und ausgelesen und die Passage durch die Sureflap Katzenklappe wird dann anschließend sofort frei gegeben.

Hat die Katze mit dem Chip um den Hals die Katzenklappe passiert, so wird diese durch den ihr immanenten automatisch reagierenden Mechanismus dann sogleich wieder fest und dauerhaft verschlossen. Katzen ohne den betreffenden Chip können also zu keinem Zeitpunkt jemals eine solche Sureflap Katzenklappe passieren. Ganz gleich, in welche Richtung auch immer.

Die Grenzen der Sureflap Katzenklappe

Die Grenzen der Sureflap Katzenklappe beziehen sich vor allem auf den Chip und auf das Halsband. Diese stellen nämlich letztendlich für die Katze ungewohnte Fremdkörper dar, die sie beim Klettern und Stöbern behindern und die im Extremfall dann sogar auch zu einer Strangulierung führen könnten.

Verliert die Katze andererseits das Halsband mit dem hip, so ist auch sie sofort vom Passieren der Sureflap Katzenklappe ausgeschlossen. Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der sogenannten Sureflap Katzenklappe bezieht sich auf lebende oder auf tote Mäuse und auf anderes Getier, welches durch die Katze mit dem Halsband und dem Chip dann auch letztendlich durch eine solche Sureflap Katzenklappe ins Haus oder in die Wohnung eingeschleppt werden kann, da die Sureflap Katzenklappe heute noch nicht in der Lage dazu ist, lebende oder tote Beutetiere erkennen und identifizieren zu können, welche die Katze ins Haus hinein verbringen will.

Erst eine neu entwickelte und zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider absolut noch nicht marktreife und marktfähige Art der Sureflap, wird wohl in einigen Jahren oder auch nur Monaten, dazu in der Lage sein, lebende oder tote Beutetiere der Katze zu erkennen und dann den Zugang zu verwehren.