Wie viele Katzenrassen gibt es?

Wie viele Katzenrassen gibt es? Dazu folgende Antwort: Katzen gibt es in vielen unterschiedlichen Rassen, sie mit einer Zahl zu benennen ist schwer. Grundsätzlich gilt es zu sagen, dass im europäischen Raum rund 100 verschiedene Katzenrassen beheimatet sind.

Wie viele Katzenrassen gibt es? Rund 100 Verschiedene

Alle diese Rassen unterscheiden sich nicht nur anhand ihres Aussehens, sondern auch durch ihren Charakter. Es gibt unterschiedliche Merkmale, die Katzen voneinander unterscheidet, zum einen ist es das Fell. Manche Katzen haben langes Fell, andere mittellanges oder kurzes. Dann kommt die Farbe des Fells ins Spiel. Sowie die Struktur. Wie ist die Katze gebaut und welche Größe hat sie. Das sind alles sehr wichtige Merkmale, wenn es um die Rassekatze geht.

Wie viele Katzenrassen es gibt und ihre Geschichte

Zu früheren Zeiten wurden Katzen dafür gehalten, dass sie Mäuse fangen und so ihren Nutzen erfüllen. Doch in den Jahrzehnten hat sich das Dasein der Katze mehr in den Innenbereich verlagert. Die Katze ist immer mehr zum Haustier geworden, dem es gestattet war, es sich am heimischen Sofa gemütlich zu machen.

Seit jeher wurde die Katze gezüchtet und ihre Rasse bestimmt. Schon die alten Ägypter haben das so gemacht. Die Sphynx Katze ist ein gutes Beispiel dafür. In Europa hat die Zucht mit der Rassekatze vor 200 Jahren begonnen. Die 1. Katze wurde in England gezüchtet. Im Jahre 1871 wurde in England die 1. Rassekatzen Ausstellung abgehalten. So fanden die Menschen immer mehr Interesse an der Katze und es entstanden in all den Jahren immer mehr Rassekatzen, die sich mit ihren besonderen Merkmalen unterscheiden.  Die heute so bekannten und populären Rassekatzen wurden erst in den letzten 100 Jahren gezüchtet.

Die Reinzucht und ihre Merkmale

Bei der Reinzucht sind nur bestimmte Katzen zur Zucht zugelassen. Denn die kleinen Katzen müssen die gewünschten Merkmale aufweisen.

Die Kreuzung und ihre Merkmale

Es werden auch bestimmte Katzenrassen gezielt gekreuzt. Dadurch gelingt es, gewisse Merkmale gezielt anzuzüchten. Durch eine gezielte Kreuzung wird eine neue Katzenrasse erschaffen. Eine neue Katzenrasse darf so begründet werden. Daher werden immer wieder neue Rassen bekannt, von denen man in den letzten Jahren kaum gehört hat.

Wie viele Katzenrassen gibt es? Vorab muss die Katze bekanntgemacht werden

Wie das geht? Es gibt dafür eigene offizielle Verbände und Vereinigungen, die sich dieser Aufgabe zugewandt haben. Aber nicht jeder Verband kennt jede Katze an. Als Dachverband der einzelnen Vereine und Clubs gilt der WCF (World Cat Federation). Diesen Dachverband gibt es in Deutschland und hier sind die meisten Katzenrassen anerkannt.

Zudem gibt es noch eine Vielzahl von Katzenrassen, die nicht offiziell anerkannt, aber zugelassen sind. Darunter befinden sich sehr viele Kurzhaarkatzen, Katzen mit halblangem Fell, Langhaarkatzen bilden den Abschluss. Der WCF fördert die Zucht der Katzenrassen, schaut auf ihr Wohlergehen und sorgt dafür, dass jede Zucht eine Verbesserung erlangt.

Viele Katzenrassen gibt es und der Stammbaum dazu darf nicht fehlen

Jede Katzenrasse weist Standards auf. Diese sind sehr genau festgelegt. Die betroffene Rassekatze muss diesen Standards entsprechen. Das heißt, die Ohren-, Nasen- und Kopfform muss genau stimmig sein. Auch bei der Farbe der Augen darf es keine Abweichungen geben. Es gibt viele unterschiedliche Merkmale, denen die Katze entsprechen muss. Zudem muss bedacht werden, nicht jede Katze, die dem Aussehen einem Rassentier entspricht, ist auch eine Rassekatze. Denn bei der Zucht einer Rassekatze spielt die lückenlose Dokumentation eine entscheidende Rolle. Die Herkunft der Katze muss schließlich belegt werden können.

Der Stammbaum der Katze muss nachvollziehbar sein. Erst dann ist das Tier eine Rassekatze. Denn die einzelnen Züchtungen brauchen Zeit und verschlingen Kosten. Diese Faktoren müssen berücksichtigt werden.

Im Stammbaum einer deutschen Katze müssen mindestens 4 Generationen belegt werden können. Aber nicht jede Rassekatze verfügt über einen Stammbaum, denn hierfür muss der Halter und Züchter eine Mitgliedschaft in einem Katzenzuchtverein haben. Zudem müssen alle Standards und Merkmale bei der Rassekatze erfüllt sein. Jeder Katzenzuchtverein hat eigene Richtlinien. Sie besagen, wie alt die Katze sein muss, welche Impfungen sie hat und wie es um das Alter bei Zuchttieren bestellt ist.

Viele Katzenrassen gibt es – Sie stammen vorrangig von der Hauskatze ab

Die heute offiziell anerkannten Katzenrassen stammen vorrangig von der Hauskatze ab. Es gibt auch Katzenrassen, die haben ihre Herkunft in Asien oder im Orient.

Die Angora Katze ist die 1. Katzenrasse, die durch eine eigene Züchtung entstanden ist. Im 17. Jahrhundert wurde die Angora Katze von einem Händler aus Kleinasien nach Europa gebracht. Zur damaligen Zeit galt die Katze als Hoftier des Adels. Der Überbegriff „Angora“ blieb bis zum heutigen Tage für langhaarige Katzen. Geht es heute um die offizielle Anerkennung der Angora-Rasse, fallen diese Katzen unter die Rasse Türkisch Angora.

Am Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte die Zucht der Katzen einen großen Aufschwung. So geschah es, dass immer wieder neue Katzenrassen bekannt wurden. Denn bereits bekannte Rassen wurden miteinander gekreuzt. Auch die Mutation hat immer wieder neue Rassetiere hervorgerufen. Angesagten Züchtern ist es bis heute ein großes Anliegen, immer wieder neue Katzenrassen zu erschaffen. Die Anerkennung einer neuen Rasse muss durch den WCF (World Cat Federation) bestimmt sein.

Neben den WCF (World Cat Federation) gibt es noch die CFA (Cat Fanciers‘ Association), FIFe (Fédération Internationale Féline), GCCF (Governing Council of the Cat Fancy) und TICA (The international cat association).

CFA (Cat Fanciers‘ Association)

Hierbei handelt es sich um eine US-amerikanisch Organisation. Diese Organisation wurde bereits im Jahre 1906 ins Leben gerufen, die ein Ziel verfolgte, sich für die Gesundheit der Katze einzusetzen. Darüber hinaus definierte der Verband Rassenstandards und forschte im Bereich der Gesundheit der Tiere.

FIFe: Fédération Internationale Féline

Im Jahre 1949 schlug für diese Vereinigung in Frankreich die Gründerstunde. 42 nationale Verbände aus 40 Ländern haben sich zusammengeschlossen, um die Rassestandards der Katze genau zu verfolgen. Ziel für die FIFe war es, Regeln für die Zucht aufzustellen, Catteries zu benennen, Richter auszubilden und Rasseshows und Ausstellungen abzuhalten.

GCCF: Governing Council of the Cat Fancy

Im Jahre 1910 wurde in England diese Organisation gegründet. Sie gilt als die älteste europäische Dachorganisation von Katzenvereinen. 150 verschiedene Katzenvereine schlossen sich bereits der GCCF an. Somit ist es ihnen gelungen, mehr als 150 Ausstellungen und Rasseshows pro Jahr abzuhalten. Im Jahre 2006 schloss sich die GCCF dem World Cat Congress an und somit entstand eine Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Vereinen weltweit, die sich der Katze verschrieben haben.

TICA: The international cat association

Seit dem Jahr 1979 organisiert diese Vereinigung bereits diverse Ausstellungen und Shows rund um die Katze. Das Besondere an dieser Vereinigung, sie führt ein genetisches Register von Rasse- und Hauskatzen. Bereits 63 verschiedene Katzenrassen wurden von TICA anerkannt.

Wie viele Katzenrassen es gibt und die richtige Einteilung dazu

Bei den einzelnen Katzenrassen gibt es keine großen Unterschiede. Darum ist die genaue Dokumentation von Herkunft und Nachkommen der Katze entscheidend. Alles muss gut nachweisbar sein, damit die Rassekatze als solche gilt

Es gibt folgende Rassentypen Unterscheidungen:

  • Kurzhaarrassen
  • Halblanghaarrassen
  • und Langhaarrassen

Unter genetischen Gesichtspunkten betrachtet gibt es Katzen mit langen Haaren, sie tragen das Gen (I) in sich und Katzen mit kurzen Haaren, sie weisen das Gen (L) auf. Weist die Katze ein unterschiedlich langes Fell auf, wird sie als „Halblanghaarrasse“ deklariert.

 Wie viele Katzenrassen gibt es? Die Kurzhaarrassen!

Diese Gruppe ist die größte der 3 Gruppierungen. Bekannte Vertreter dieser Rassen sind die Britisch Kurzhaar Katze, die Abessinier Katze sowie die Siamkatze.

Wie viele Katzenrassen gibt es? Die Halblanghaarrassen!

Diese Gruppe ist die zweitgrößte der 3 Gruppierungen. Berühmt sind die Birma Katze, die Türkisch Angora sowie die Maine Coon Katze.

Wie viele Katzenrassen gibt es? Die Langhaarrassen!

Sie nehmen die kleinste Gruppe ein. Dazu zählen die Himalayan Katze oder die legendäre Perser Katze.

Zudem gibt es dann noch die Hybridrassen und die Naturrassen.

Die Hybridrassen

Hierzu zählen die Nachkommen aus der Kreuzung zwischen der Hauskatze und der Wildkatze. Berühmt für die Hybridrasse ist die Bengalkatze. Bei der Bengalkatze wurde die wilde asiatische Leopardenkatze mit der Amerikanischen Kurzhaar-Katze gekreuzt. Aber auch die Chausie Katze und die Savannah Katzen dürfen sich unter den Hybridrassen einordnen. Die Paarung zwischen Wild- und Hauskatze hat es möglich gemacht, dass nun Hybridrassen entstanden sind. Meist zeigen sich Hybridrassen sehr lebendig und brauchen viel Auslauf und Action in ihrem Leben.

Die Naturrassen

Die Naturrassen dürfen auf einen natürlichen Ursprung zurückblicken, denn sie wurden nicht gekreuzt. Dazu gehören die Norwegische Waldkatze, die Maine Coon Katze sowie die Türkische Van. All diese Katzenrassen entstanden durch den natürlichen Ursprung und nicht durch die gezielte Züchtung des Menschen. Auch die Türkisch Angora darf sich zu dieser Gattung zählen. Diese Katzenrassen gelten als robust und langlebig. Wer sich für eine Naturrasse entscheidet, der kann sicher gehen, sich ein immunstarkes Tier nach Hause zu holen. Die Natur hat sie entstehen lassen, ohne das Zutuen oder Eingreifen des Menschen. Wer eine Katze wünscht, bei der der Instinkt noch stark ausgeprägt ist, muss sich für eine Naturrasse entscheiden.

Viele Katzenrassen gibt es und sie erlebten alle eine Wandlung

Der Anspruch an die Katze hat sich im Laufe der Zeit deutlich verändert. Es wurden besonders hübsche Katzen bewusst gepaart, damit Schwung in die Zuchtrassen kam. Die Naturrassen wurden für lange Zeit außen vor gelassen. Aber gerade die Naturrassen sind es, die die natürlichen Merkmale einer Wildkatze noch deutlich tragen und zum Besten geben.

Die Katzenzucht weist noch keine allzu lange Geschichte auf. Geschichte wird auch jetzt noch von Züchtern weltweit geschrieben. Auch die Position der Katze ist eine andere geworden. Früher wurde die Katze vorrangig zur Mäusejagd eingesetzt, jetzt ist sie ein Haustier und Familienmitglied geworden.

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