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katzenwelt

Weibliche Katzennamen von A bis Z: Ideen und Tipps zur Wahl

Christoph · 6 Min. Lesezeit

Weibliches Katzenbaby
Viele Namen entstehen aus dem Aussehen oder dem Wesen der Katze
Inhalt10 Abschnitte
  1. Erkennen Katzen ihren Namen?
  2. Worauf Sie bei der Namenswahl achten sollten
  3. Die beliebtesten weiblichen Katzennamen
  4. Weibliche Katzennamen von A bis Z
  5. Namen nach Aussehen
  6. Namen nach Wesen und Vorlieben
  7. Namen aus Literatur, Film und Mythologie
  8. Namen für zwei Katzen
  9. So lernt Ihre Katze ihren Namen
  10. Häufige Fragen

Ein guter Name für eine Katzendame ist kurz, klangvoll und leicht zu rufen – am besten zwei Silben mit hellen Vokalen wie Mia, Lotta oder Kira. Katzen lernen tatsächlich, auf ihren Namen zu reagieren, wenn sie ihn oft und in angenehmen Momenten hören. Unten finden Sie über 150 weibliche Katzennamen von A bis Z, dazu Ideen nach Stil und die wichtigsten Tipps für die Wahl.

Erkennen Katzen ihren Namen?

Ja. Eine Forschungsgruppe um Atsuko Saito hat 2019 in der Fachzeitschrift Scientific Reports gezeigt, dass Hauskatzen ihren eigenen Namen von ähnlich klingenden Wörtern und von den Namen anderer Katzen unterscheiden. Sie reagierten mit Ohren- und Kopfbewegungen stärker auf ihren Namen, auch wenn eine fremde Person ihn aussprach.

Ob die Katze dann auch kommt, ist eine andere Frage. Katzen verbinden ihren Namen mit dem, was danach passiert. Folgt auf den Ruf meist Futter, Spiel oder Streicheln, kommt sie gern. Folgt die Transportbox, wird sie sich den Namen trotzdem merken – und in Ruhe weiter liegen bleiben.

Worauf Sie bei der Namenswahl achten sollten

Wissenschaftlich belegte Regeln für den perfekten Katzennamen gibt es nicht. Ein paar praktische Punkte machen den Alltag aber leichter:

  1. Kurz und klar. Zwei Silben wie „Ma-ja“ oder „Ki-ra“ lassen sich schnell rufen und gut von anderen Wörtern unterscheiden. Einsilbige Namen wie Joy funktionieren auch, sehr kurze Laute wie „Mi“ gehen im Alltagsgerede eher unter.
  2. Helle Vokale. Namen, die auf „i“ oder „a“ enden, lassen sich hell und freundlich rufen. Viele Halterinnen und Halter machen damit gute Erfahrungen, eine Studie dazu gibt es nicht.
  3. Keine Verwechslung. Der Name sollte nicht nach „Nein“, „Fein“ oder dem Namen eines Familienmitglieds klingen. Eine Katze namens „Nina“ im Haushalt einer Tina hört ständig ihren Namen.
  4. Einheitlich aussprechen. Einigen Sie sich in der Familie auf eine Aussprache und Betonung. Spitznamen dürfen dazukommen, wenn die Katze ihren Rufnamen sicher kennt.
  5. Rufbar bleiben. Ein langer Fantasiename wie „Prinzessin Mathilda von Schnurrhausen“ ist hübsch für die Urkunde. Rufen werden Sie ohnehin „Tilda“.

Bei einer erwachsenen Katze aus dem Tierheim können Sie den bisherigen Namen behalten oder einen neuen geben. Eine Umbenennung ist kein Problem, wenn der neue Name anfangs immer mit etwas Angenehmem verbunden wird. Hilfreich ist, wenn er ähnlich klingt wie der alte.

Die beliebtesten weiblichen Katzennamen

Das Haustierregister TASSO wertet jedes Jahr die Namen der registrierten Tiere aus. Bei den weiblichen Katzen liegen seit Jahren Namen wie Luna, Nala, Lilly, Mia, Lucy, Mila, Bella, Coco, Amy und Kira vorn. Wer einen Namen sucht, den nicht jede zweite Nachbarskatze trägt, wählt besser aus der Liste unten.

Weibliche Katzennamen von A bis Z

  • A: Abby, Ada, Aiko, Alma, Amelie, Amy, Anni, Aria, Aurora
  • B: Bea, Bella, Bijou, Blümchen, Bonnie, Brise
  • C: Cara, Cleo, Coco, Cookie, Chiara, Cosima
  • D: Daisy, Dana, Dina, Dora, Dotti
  • E: Ella, Elli, Emma, Enja, Evi
  • F: Fanny, Feli, Fina, Fiona, Frida, Fritzi
  • G: Gina, Gisela, Greta, Gretel, Gwen
  • H: Hanni, Heidi, Hazel, Hedi, Holly
  • I: Ida, Ilvy, Inka, Isa, Ivy
  • J: Jette, Jolie, Joy, Juna, Juno
  • K: Kaja, Kiki, Kira, Kitty, Klara
  • L: Lani, Leni, Lilly, Lotta, Luna, Lucy, Lulu
  • M: Maja, Malu, Mia, Mila, Mimi, Minka, Molly
  • N: Nala, Nele, Nelly, Nika, Nora, Nuri
  • O: Olivia, Ophelia, Olga, Opal, Oona
  • P: Paula, Pepper, Pia, Pippa, Polly, Pünktchen
  • Q: Queenie, Quinny, Quendel
  • R: Rhea, Rieke, Rosa, Ronja, Ruby
  • S: Sally, Sina, Smilla, Sookie, Suri
  • T: Tessa, Tilda, Tinka, Toffee, Trixi
  • U: Uma, Ulla, Undine, Uschi
  • V: Vanja, Vicky, Viola, Vivi
  • W: Wanda, Wilma, Wolke, Winnie
  • X: Xara, Xena, Xenia
  • Y: Yara, Yuki, Yuna, Yvi
  • Z: Zara, Zazou, Zoe, Zora

Namen nach Aussehen

Viele Namen entstehen beim ersten Blick auf das Fell. Für schwarze Katzen passen Luna, Nacht, Ebony, Salem oder Pepper. Weiße Katzen heißen gern Wolke, Yuki (japanisch für Schnee), Perle oder Flocke. Für rote und cremefarbene Katzen bieten sich Karamell, Ginger, Honey oder Toffee an, für getigerte Tiger-Lilly, Streifi oder Tabby, für Glückskatzen mit drei Farben Patchwork, Konfetti oder Calla. Dreifarbige Katzen sind übrigens fast immer weiblich – mehr dazu unter Die Glückskatze.

Gestreiftes Kätzchen mit gefalteten Ohren
Gestreiftes Kätzchen mit gefalteten Ohren – Faltohren gelten als Qualzuchtmerkmal

Das Kätzchen auf dem Bild hat gefaltete Ohren. Was niedlich aussieht, geht bei allen Faltohrkatzen auf eine erbliche Knorpel- und Knochenerkrankung zurück; Tierärzte stufen die Zucht als Qualzucht ein. Warum, lesen Sie unter Schottische Faltohrkatze.

Namen nach Wesen und Vorlieben

Manche Namen ergeben sich erst nach ein paar Wochen. Eine verschmuste Katze heißt vielleicht Kuschel, Mausi oder Honey, eine wilde Wirbelwind-Dame Hexe, Rakete, Pippi oder Ronja. Ruhige, elegante Katzen bekommen gern Namen wie Grace, Lady, Duchesse oder Cleo. Und wer die Katze nach ihrem Lieblingsplatz benennt, landet bei Sofie (vom Sofa) oder Kissi.

Es spricht deshalb nichts dagegen, einer neuen Katze zunächst einen Arbeitsnamen zu geben und den endgültigen Namen erst nach der Eingewöhnung festzulegen.

Namen aus Literatur, Film und Mythologie

Wer es literarisch mag, findet Anregungen bei Figuren und Göttinnen: Alice, Hermine, Matilda, Pippi, Momo, Ronja, Luna, Arya oder Leia. Aus der Mythologie kommen Freya, Athene, Isis, Juno, Aurora und Bastet – die ägyptische Göttin mit Katzenkopf ist für eine Katze fast Pflicht. Achten Sie auch hier darauf, dass der Name sich rufen lässt: Aus „Hermine“ wird im Alltag schnell „Mine“.

Namen für zwei Katzen

Wer zwei Katzen aufnimmt, wählt oft ein Paar: Ronja und Birk, Lilo und Stitch, Tick und Trick, Pünktchen und Anton, Salz und Pfeffer. Wichtig ist nur, dass die beiden Namen nicht zu ähnlich klingen. „Mimi“ und „Mini“ lassen sich schwer auseinanderhalten, „Luna“ und „Frida“ dagegen gut. Männliche Namen finden Sie unter Männliche Katzennamen von A bis Z, weitere Tipps unter Der passende Name für die Katze.

So lernt Ihre Katze ihren Namen

  1. Oft und freundlich sagen. Sprechen Sie den Namen in angenehmen Momenten aus, etwa beim Füttern oder Streicheln.
  2. Mit Belohnung verbinden. Rufen Sie den Namen, und wenn die Katze die Ohren dreht oder kommt, gibt es ein Leckerli.
  3. Nie für Unangenehmes verwenden. Für Tabletten oder die Transportbox holen Sie die Katze lieber ohne Ruf.
  4. Geduld haben. Junge Katzen reagieren oft nach einigen Wochen zuverlässig. Wie Sie gezielt üben, zeigt der Beitrag Clickertraining für Katzen.

Unsere Empfehlung: Nehmen Sie einen Namen, den Sie auch nach zehn Jahren noch gern rufen und der im Tierarztwartezimmer nicht peinlich ist. Das Tier wird es Ihnen nicht übelnehmen, Sie selbst vielleicht schon.

Häufige Fragen

Muss ich den Namen meiner Katze registrieren?

Eine bundesweite Pflicht gibt es nicht. Viele Städte und Gemeinden schreiben für Freigänger aber per Katzenschutzverordnung Kastration, Kennzeichnung und Registrierung vor. Registriert wird die Chipnummer bei einem Haustierregister wie TASSO oder FINDEFIX, kostenlos; den Namen tragen Sie dort mit ein, damit ein Finder die Katze zuordnen kann.

Verwirrt es die Katze, wenn jeder sie anders nennt?

Anfangs kann das das Lernen verlangsamen. Katzen merken sich aber sehr gut, wer wie mit ihnen spricht. Wenn der Rufname feststeht und alle ihn für das Rufen benutzen, schaden Kosenamen nicht.

Darf ich einer Katze einen Menschennamen geben?

Ja. Namen wie Frida, Greta oder Ida sind bei Katzen längst üblich. Unpraktisch wird es nur, wenn im Haushalt oder in der Nachbarschaft jemand genauso heißt.

Kann eine erwachsene Katze einen neuen Namen lernen?

Ja, meist innerhalb einiger Wochen. Verbinden Sie den neuen Namen konsequent mit Futter und Zuwendung. Ist der alte Name bekannt und gefällt er Ihnen, spricht aber auch nichts dagegen, ihn zu behalten.