Der Katzenbrunnen wird auch unter den alternativen Bezeichnungen als Trinkbrunnen oder als Katzentränke im Zoofachhandel geführt oder in den Shops der Versender im Internet angeboten. Gerade für Katzen ist es ganz enorm wichtig, dass sie Flüssigkeit in ausreichendem Maße zu sich nehmen, damit dann später im Alter nämlich nicht die gefürchteten Nierenprobleme bei den Vierbeinern eintreten können. Leider wird die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme durch die Katzen auch seitens der Besitzer heute noch vielfältig recht stiefmütterlich behandelt, beziehungsweise ganz und gar vernachlässigt. Ein Umstand, dem zum Beispiel auch der Katzenbrunnen abhelfen soll. Ist der Katzenhalter ganztägig berufsbedingt außer Haus und kann er daher nicht darauf achten, dass seine Katze ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, so ist der Katzenbrunnen ein unbedingt geeignetes und zu empfehlendes Accessoire, welches die Katze durch das frische plätschernde Wasser ständig dazu animiert und dazu veranlasst, in ausreichendem Maße zu trinken und Wasser zu sich zu nehmen. Auch viele, der heute überall im Zoofachhandel oder im Internet erhältlichen Arten von Trockenfutter für Katzen, sind durch die jeweiligen Hersteller so konfiguriert und seitens ihrer Inhaltsstoffe zusammen gesetzt worden, dass sie die Katzen ebenfalls zum Trinken animieren sollen. Diese Trockenfutterarten bilden demzufolge eine geradezu ideale Ergänzung zum Katzenbrunnen.

Die Katzentränke soll zum Trinken einladen und verführen

Die Katzentränke, einmal in Haus oder auch in der Wohnung des Katzenbesitzers aufgestellt, ist als quasi beständiges Angebot an die dort befindlichen Katzen aufzufassen, Flüssigkeit in ausreichendem Maße zu sich zu nehmen.

Entgegen einer leider inzwischen sehr weit verbreiteten und landläufigen Meinung, wonach Snacks, wie zum Beispiel auch die berühmte Katzenmilch, die ausreichende Aufnahme von frischem Wasser ersetzen und kompensieren können, muss hier ganz entschieden darauf verwiesen werden, dass jede Katze täglich eine ausreichend Menge an Frischwasser zu sich nehmen muss, um gesund zu bleiben. Wie bereits erwähnt, gehört die Katzenmilch in die Kategorie de sogenannten Snacks und darf keinesfalls als Ersatz oder als effektive Kompensation für die Wasseraufnahme durch die Katze angesehen und betrachtet werden.

Jede erwachsene Katze, diese Werte sind als Richtschnur anzusehen, muss und sollte daher täglich eine Frischwassermenge von annähernd jeweils 30 Milliliter bis maximal 40 Milliliter an Frischwasser aufnehmen und trinken. Diese Werte können sich sogar noch einmal ganz erheblich steigern und erhöhen. Dies ist vor allem jedoch immer dann der Fall, sofern die Katze zum Beispiel ganz überwiegend nur mit Trockenfutter ernährt wird, wenn es sich um Tage sommerlicher Hitze handelt oder auch bei einer reinen Haus- und Wohnungskatze, die in einer zentralbeheizten Wohnung oder im Haus gehalten und aufgezogen wird.

Es ist hierbei also die vordringlichste Aufgabe des jeweiligen Katzenbesitzers, immer für ein ausreichendes Angebot an Frischwasser zu sorgen, welches den Vierbeinern im Haus oder auch in der Wohnung praktisch rund m die Uhr und somit ununterbrochen zur Verfügung stehen kann.

Die Katzentränke sorgt für ein permanentes Angebot an Frischwasser

Es sollten an möglichst recht vielen Orten und Plätzen in der Wohnung oder Wohnung durch den Katzenbesitzer entsprechende Trinkmöglichkeiten für die Vierbeiner geschaffen werden.

Hierbei muss es sich dann sinnvoller Weise um solche Plätze im Haus handeln, die von der Katze gern und oft aufgesucht werden. Auch Gießkannen, die zur Blumenpflege genutzt und verwendet werden (ohne jegliche Zusätze zum darin befindlichen Leitungswasser!) oder auch Regenwassertonnen und Reservoire, die im Hof oder auf der Terrasse durch den Katzenbesitzer aufgestellt worden sind, werden durch die Vierbeiner oft und gern als Katzentränke angenommen und dann entsprechend intensiv genutzt.

Ein Angebot ganz besonderer Art und Weise stellt für die Tiere jedoch stets der Katzenbrunnen dar. Er besitzt nämlich letztendlich eine Wasserpumpe, welche die zentrale Aufgabe hat, für quasi permanent fließendes und plätscherndes Frischwasser zu sorgen. Die einzigartigen Sinneseindrücke, die von dieser Geräuschkulisse für die Katzen ausgehen, sind dann in de Praxis auch sehr gut dazu geeignet, auch solche Katzen zum deutlich häufigeren Trinken von Frischwasser zu verführen, die ansonsten als regelrecht trinkfaul gelten.

Wie ein Katzenbrunnen aufgebaut ist und wie er funktioniert

Es wurde ja bereits auch eingangs schon angedeutet, dass es sich bei einem solchen Katzenbrunnen praktisch um eine Art von Trinkschale handelt, welche sinnvoller Weise mit einer normalen elektrischen Wasserpumpe und mit einem Netzteil kombiniert worden ist.

Aus dieser Wasserschale oder aus diesem Trinkbecken heraus, wird das dort befindliche und durch den fürsorglichen Katzenbesitzer regelmäßig aufgefüllte Frischwasser dann regelmäßig wieder abgepumpt und nach oben hin befördert, von wo aus es dann über entsprechende technische Vorrichtungen, wie zum Beispiel Wasserhähne, wieder in den Trinknapf vom Katzenbrunnen hinab laufen kann. Dies tut das Wasser dann natürlich mit einer ganz typischen und ungemein charakteristischen Geräuschkulisse, die auf praktisch alle Arten, Geschlechter und Altersgruppen von Katzen geradezu eine magische Wirkung entfalten kann.

Der Katzenbrunnen soll also eine permanente Verführung der Katzen zum Trinken darstellen, ebenso, wie die Flagge eines Eisverkäufers die Menschen in einer unter sommerlicher Hitze leidenden Großstadt zum permanenten Verzehr von Eis animieren und verführen soll.

Dass die starke und zum Trinken unmittelbar anregende und verführende Wirkung von solch einem Katzenbrunnen nicht auf purem Wunschdenken, sondern stattdessen auf statistisch untermauerten Tatsachen beruht, ist inzwischen hinlänglich bekannt und gilt als erwiesen.

Es gibt also letztendlich vermutlich wohl kaum eine bessere Art der Prophylaxe von schwerwiegenden Erkrankungen der Nieren oder auch des Harntraktes bei den Katzen, als sie die Bereitstellung von solch einem Katzenbrunnen repräsentiert. Der Stromverbrauch vom Katzenbrunnen ist dann meist ebenso gering, wie auch die durch den Betrieb der kleinen elektrischen Wasserpumpe verursachte und initiierte Geräuschkulisse, die zudem dann auch noch meist vom charakteristischen leisen Plätschern des Wassers übertönt werden kann, so dass ein solcher Katzenbrunnen mit ruhigem Gewissen praktisch Tag und Nacht im Betrieb durch den Katzenbesitzer gehalten werden kann. Lediglich auf den ausreichenden Füllstand in Bezug auf Frischwasser soll und muss permanent geachtet werden.

Muss die Katze erst behutsam an die Katzentränke gewöhnt werden?

Hierzu gibt es dann letztendlich ganz verschiedene Aussagen und stets auch individuelle Erfahrungswerte, denn jede Katze ist anders und sie reagiert auch anders auf entsprechende Geräusche und auf Neuheiten in ihrem ganz unmittelbaren Lebens- und Erfahrungsumfeld.

Grundsätzlich lässt sich ja erst einmal feststellen, dass Katzen im Allgemeinen Veränderungen hassen und sie auch regelrecht verabscheuen. Wird der Katzenbrunnen dann jedoch erst einmal durch den Katzenbesitzer im Haus oder auch in der Wohnung aufgestellt werden, so obsiegt seitens der Katze dann nicht selten recht schnell die Neugier, zumal auch vorzugsweise immer dann, wenn das Trinkaccessoire nämlich mit frischem Wasser durch den Katzenbesitzer aufgefüllt worden ist.

Gerade auch immer dann, wenn es sich um ganz besonders schreckhaft veranlagte Arten von Katzen handelt, die sich im jeweiligen Haushalt befinden und die mit einem solchen Katzenbrunnen letztendlich überrascht und erfreut werden sollen, ist es ratsam und dem Katzenbesitzer unbedingt zu empfehlen, die Pumpe bei den ersten Kontaktversuchen mit der Katze ausgeschaltet zu lassen.

Haben die Vierbeiner dann den Katzenbrunnen mit der noch ausgeschalteten Pumpe jedoch erst einmal als neue Trinkgelegenheit akzeptiert und suchen sie diese vor allem auch regelmäßig zum Trinken auf, so kann dann ganz vorsichtig und schrittweise dazu übergegangen werden, die Pumpe vom Katzenbrunnen einzuschalten und sie auch über einen längeren Zeitraum hinweg im Betrieb zu halten.

Schnell werden die Vierbeiner dann durch diese Gewöhnungsphase auch realisieren und erkennen, dass das charakteristische leise Summgeräusch, mit dem der Betrieb vom Katzenbrunnen stets auch verbunden bleibt, gar keine Bedrohung für sie darstellt. So werden sie dann auch den eingeschalteten Katzenbrunnen schnell annehmen und sich durch das permanente leise Plätschern des frischen Wassers zum häufigen Trinkgenuss verführen und animieren lassen.