Das Katzenabwehrspray ist sicherlich nicht unmittelbar zur Nutzung und Verwendung durch einen regelrechten Katzenfreund und Katzenliebhaber geeignet und konzipiert worden. Es handelt sich beim Katzenabwehrspray dann in seiner praktischen Nutzung und Verwendung vielmehr um ein sogenanntes Anti-Katzen-Spray, welches gerade auch von Gartenbesitzern oder von Grundstückseigentümern zur Nutzung und Verwendung heran gezogen wird, um streunende Katzen durch das Versprühen oder durch das sogenannte Verstänkern ihres Grundstücks mit einem Katzenabwehrspray daran zu hindern, das Grundstück zur Verrichtung der Notdurft zu nutzen oder es durch Duftstoffe und Harn entsprechend geruchsintensiv markieren zu können.

Das Katzenabwehrspray ist ein reines Fernhaltemittel

Gerade auch der Laie, welcher heute mit dem Begriff vom Katzenabwehrspray zum ersten Mal konfrontiert wird, mag sich darunter eine Art von Pfefferspray vorstellen, wie sie auch aus der menschlichen Selbstverteidigung gegen Raubüberfälle her bekannt und allgemein im Gebrauch befindlich ist.

Doch ganz im Unterschied hierzu, wird das sogenannte Katzenabwehrspray dem Tier keinesfalls direkt ins Gesicht oder auf den Körper gesprüht. Diese wäre auch ganz allein schon aus den Gründen und Erwägungen des praktischen Tierschutzes heraus letztendlich völlig unzulässig.

Nein, denn beim Katzenabwehrspray handelt es sich dann in der Praxis lediglich um ein sogenanntes Fernhaltespray. Der Jäger oder Förster, der beispielsweise bestimmte Anpflanzungen junger Kulturen von Laub- oder von Nadelbäumen im Wald gegen den Verbiss durch sogenanntes Schalenwild schützen möchte, spricht dann in diesem Zusammenhang auch regelmäßig vom Verstänkern.

Es werden für das betreffende Schalenwild grundsätzlich unangenehme Duftstoffe auf die zu schützenden Kulturen aufgebracht, deren intensive Duftausströmungen das Wild dann dazu veranlassen, die betreffenden Kulturen und Gebiete am Ende ganz und gar zu meiden, so dass die Setzlinge unverbissen empor wachsen können und im Verlaufe vieler Jahrzehnte dann zu wertvollem Nutzholz heran reifen können.

An dieses Prinzip des sogenannten Verstänkerns lehnt sich dann auch das handelsübliche Katzenabwehrspray allgemein deutlich an. Es wird also lediglich auf all jene Areale aufgetragen, die es vor einem Betreten durch streunende Katzen möglichst zu schützen gilt und von denen sie fern gehalten werden sollen.

Den eigenen Garten mit Katzenabwehrspray erfolgreich verstänkern

Es mag für Haus- und Grundstücksbesitzer recht viele und letztendlich dann auch unterschiedliche Gründe geben, um ihren Besitz vor dem Betreten durch fremde oder auch durch streunende Katzen entsprechend effektiv und wirksam schützen zu wollen.

Mancher Grundstücksbesitzer ziert seinen Garten heute nämlich durch einen Teich, in welchem er Goldfische oder am Ende dann sogar die teuren asiatischen Koi-Fische halten möchte. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn ein solcher Gartenteich zum regelrechten Magneten für streunende Katzen wird, die sich dann aus den dort herum schwimmenden und lebenden Fischarten entsprechend bedienen werden.

Hier ist zum Beispiel bereits ein wirksames Verstänkern der weiteren Umgebung des Teichs mit einem handelsüblichen Katzenabwehrspray absolut sinnvoll und zweckmäßig. Allerdings bleibt dieses Katzenabwehrspray dann auch entsprechend intensiv den Einwirkungen des Wetters und der Jahreszeiten ausgesetzt, so dass es letztendlich in regelmäßigen Abständen durch den jeweiligen Grundstücksbesitzer erneuert werden muss.

Katzenabwehrspray gegen Katzenkot und Duftstoffe einsetzen

Mancher Garten- und Grundstücksbesitzer kennt das Leid und kann wohl ein Lied davon singen: Er tritt mit seinem Rasenmäher an, um das hoch gewachsene Gras in seinem Garten wieder entsprechend kurz zu halten und während des eigentlichen Mähvorganges fliegt ihm dann der Katzenkot der streunenden Tiere in jeweils ganz unterschiedlichen Stadien seiner Verwesung um die Ohren.

Ebenso wird es verständlicherweise auch als massiv störend empfunden, sofern die Sitzecke im Garten oder vielleicht dann auch der Platz unter der Hollywoodschaukel, durch die streunenden Katzen permanent durch Duftstoffe oder durch Harn markiert wird, was letztendlich eine intensive und unangenehme Duftkulisse entstehen lässt, in welcher einem dann recht schnell der Appetit auf Kaffee, Eis oder Erdbeertorte vergehen kann. Auch hier hat sich ein möglichst großflächiges Verstärkern um das betreffende Areal herum mit einem handelsüblichen Katzenabwehrspray in der Praxis bereits aller bestens bewährt. In regelmäßigen Abständen durch den Gartenbesitzer durchgeführt, führt die konsequente Nutzung und Verwendung vom Katzenabwehrspray dann quasi sukzessive und schrittweise dazu, dass die Tiere auf andere Flächen ausweichen werden, die sich als olfaktorisch deutlich attraktiver für sie darstellen.

Abgelegte Kadaver, die unerkannt verwesen

Gerade Haus- und Stubenkatzen sind durch das kontinuierlich angebotene und ihnen durch ihre jeweiligen Besitzer dargebrachte Trocken- und auch Nassfutter heute nicht mehr zwingend auf das Fangen von Mäusen, von Ratten, von Maulwürfen, von Vögeln und Fischen und von anderen für sie unmittelbar erreichbaren Beutetieren angewiesen.

Dennoch reizt zum Beispiel eine im Garten aufgestöberte Maus oder Ratte ihren Jagd- und Verfolgungstrieb. Oft wird die betreffende Maus dann daher durch die Katze gefangen und dann sukzessive zu Tode gespielt und der Kadaver wird einfach liegen gelassen und verwest.

Für den jeweiligen Grundstücks- oder Gartenbesitzer ist es dann oftmals eine unangenehme oder sogar auch massiv Ekel erregende Tatsache, wenn die sonntägliche Kaffeerunde, draußen im Garten, dann regelmäßig durch intensive süßliche Verwesungsgerüche gestört und beeinträchtigt wird, deren Ursprung sich letztendlich niemand erklären kann und der oftmals erst nach einer recht intensiven und umfangreichen Suchaktion erkennbar wird.

Auch hier hat sich die regelmäßige Ausbringung vom Katzenabwehrspray aller bestens bewährt, um solche Areale für streunende Katzen damit definitiv zur Tabuzone zu erklären und sie entsprechend zu deklarieren.

Ist Katzenabwehrspray für die Katzen gefährlich?

Wer einer Katze schon einmal ein Zwiebel- oder alternativ dann auch eine Orangenschale unmittelbar vor die Nase gehalten hat, der konnte dabei recht deutlich beobachten, wie die Tiere die Augen zusammen kneifen, sich sofort abwenden und dann mit eingeknicktem Schwanz das Weite suchen.

Ähnlich unangenehm, allerdings nicht gefährlich oder gar lebensbedrohlich, zeigt sich heute die Geruchskulisse von einem handelsüblichen Katzenabwehrspray, wie es überall im Einzelhandel direkt vor Ort oder dann alternativ auch im Internet durch interessierte Kundinnen und Kunden bezogen werden kann.

Meist beinhaltet ein solches handelsübliches Katzenabwehrspray heute auch ausschließlich natürliche Stoffe und Aromen, die nach einer gewissen Zeit der Behandlung des entsprechenden Areals dann durch den jeweiligen Grundstücksbesitzer mit einfachem Wasser wieder vollständig und rückstandsfrei vom Grundstück entfernt und abgewaschen werden können.

Die Anwendungs- und Dosierungsempfehlungen für das handelsübliche Katzenabwehrspray

Die jeweiligen Anwendungs- und Nutzungsempfehlungen für das handelsübliche Katzenabwehrspray kann der interessierte Nutzer und Verwender dann am besten dem beiliegenden Manual entnehmen oder aus jenen Arten von Informationen ersehen, die auf die Flasche oder die Spraydose aufgeklebt worden sind.

Im aller ersten Schritt bei jeder Anwendung und Nutzung vom Katzenabwehrspray sollte und muss das entsprechende Areal zunächst erst einmal sehr gründlich von den dort möglicherweise bereits schon vorhandenen Verunreinigungen durch streunende Katzen gesäubert und gereinigt werden.

Erst im zweiten und sich unmittelbar an die Reinigung anschließenden Schritt, kann dann das Katzenabwehrspray großflächig auf das jeweilige Areal aufgetragen und entsprechend appliziert werden.

Vorhandene Duftmarken von Katzen werden nun durch die oft sehr geruchsintensiven Düfte vom Katzenabwehrspray, welches heute vor allem das Aroma vom sogenannten Neebaum enthalten kann, effektiv und wirksam überdeckt und dadurch aus der Wahrnehmung durch die Katzen vollständig durch unangenehmere Düfte ausgeblendet.

Als Faustregel für die Nutzung und Verwendung vom Katzenabwehrspray kann und mag heute allgemein gelten, dass annähernd etwa jeweils 10 Sprühstöße auf eine Grundfläche von jeweils etwa 60 Quadratzentimetern durch den Grundstücksbesitzer ausgebracht werden müssen, um die angestrebte Wirkung dadurch auch langfristig erzielen und garantieren zu können.

Selbstverständlich muss das Katzenabwehrspray dann auch regelmäßig erneut ausgebracht werden, soll der einmal erzielte Effekt durch das Mittel nicht sofort wieder durch Fahrlässigkeit des Grundstücksbesitzers relativiert und in Frage gestellt werden.

Mindestens einmal pro Tag sollte und muss demzufolge das Katzenabwehrspray durch den Grundstücksbesitzer angewendet und entsprechend appliziert werden.