Die Katzenklappe soll der Katze letztendlich ein Maximum an Freiheit und an Individualität verschaffen können und es dem Katzenbesitzer vor allem auch nachts ermöglichen können, durchzuschlafen.

Wer jedoch eine normale und standardmäßige Katzenklappe in seinem Haus oder in seiner Wohnung implementiert und fest einbaut, wie sie heute im Zoofachhandel direkt und unmittelbar vor Ort oder alternativ auch im Internet erhältlich ist, der riskiert damit letztendlich auch, dass nicht nur die eigenen Katzen, sondern auch Tiere aus der Nachbarschaft, insbesondere jedoch auch streunende und nur durch das jeweilige Revier hindurch ziehende Vierbeiner, durch die sich nach beiden Seiten hin problemlos öffnende Katzenklappe in das Haus oder in die Wohnung gelangen können.

Die elektronische Katzenklappe schützt vor Ärger und Problemen

Gelangen nämlich, vor allem auch während de berufsbedingten Abwesenheit der Hausbesitzer oder der jeweiligen Wohnungsinhaber, fremde Katzen in die Innenräume, so kann es dadurch zu erheblichen Problemen und zu jeder Menge an Ärger kommen. Vor allem nicht kastrierte Katzen und Kater, die die Räume betreten konnten, neigen hier dazu, ihre Duftmarken und ihren Urin zu hinterlassen sowie entsprechende Kratzmarken an Möbeln oder an Tapeten zu setzen, mit denen sie ihr Revier markieren möchten.

Kommt es in Haus oder Wohnung gar zum Zusammentreffen der eigenen Katzen mit den fremden Tieren, die die Räumlichkeiten einfach über die nicht gesicherte normale Form der Katzenklappe betreten konnten, so kann es dort auch zu Revierkämpfen kommen, bei denen durchaus auch Vasen oder andere Einrichtungsgegenstände einmal zu Bruch gehen können.

Fremde Katzen können außerdem leicht auch Ungeziefer, wie zum Beispiel Zecken, auf Teppichen oder Sitzmöbeln hinterlassen, tote und lebende Beutetiere (Mäuse, Ratten, Vögel oder Fische) mit in die Wohnung bringen und sie dort verzehren oder auch Erbrochenes hinterlassen.

Um sich vor dieser Art von Verdruss gleich von vornherein optimal sichern und schützen zu können, kann an dieser stelle anstelle der Implementierung von einer normalen und nicht gesicherten Art der Katzenklappe nur zum Einbau der elektronischen Katzenklappe geraten werden.

Die elektronische Katzenklappe oder Sure Flap

Die berühmte und unter Katzenbesitzern vielfach auch schon recht beehrte elektronische Katzenklappe wird im englischsprachigen Raum auch als sogenannte Sure Flap bezeichnet und charakterisiert.

Hiermit sind eigentlich schon die wesentlichsten Eigenschaften und Charakteristika von diesem Gerät recht fest und eindeutig umrissen worden. Es handelt sich nämlich bei jeder Art von elektronischer Katzenklappe, die es heute schon praktisch überall im einschlägig bekannten Zoofachhandel oder alternativ dann auch im Internet zu kaufen gibt, um eine vollkommen sichere Art der Katzenklappe mit eine recht einfachen, aber zugleich auch effektiven Art der Zugangslimitierung in Haus oder Wohnung.

In der Regel funktioniert die elektronische Katzenklappe heute nämlich mit eine Art von kleinem Mikrochip. Dieser weist in der Praxis dann in etwa die Größe eines 50-Cent-Stückes auf und muss von der jeweiligen Katze, damit er an der elektronischen Katzenklappe dann auch seine Wirkung entfalten kann, an einem Band um den Hals getragen werden. Nähert sich die Katze dann mit dem hip um den Hals der elektronischen Katzenklappe, so wird der hip durch die elektronische Katzenklappe voll automatisch ausgelesen und die Verriegelung der Klappe wird gelöst, so dass die Klappe dann nach beiden Seiten hin nur exklusiv für dasjenige Tier passierbar wird, welches den entsprechenden Chip um den Hals trägt.

Gehören gleich mehrere unterschiedliche Katzen zum jeweiligen Haushalt, so stellt dies keinesfalls ein Problem dar, denn sie können alle durchweg mit einem solchen Halsband und mit dem zugehörigen Chip ausgestattet werden, welcher jeweils im konkreten Bedarfsfalle das Öffnen und das Schließen der elektronischen Katzenklappe initiiert.

Ein sicherer Mechanismus

Die elektronische Katzenklappe oder Sure Flap gilt unter Experten letztendlich als absolut sicher. Sie ermöglicht es nämlich grundsätzlich nur derjenige Katze, die das Halsband mit dem zugehörigen Chip trägt, nach Annäherung die Klappe in jeweils beiden Richtungen entsprechend passieren zu können.

Hat die Katze mit Halsband und Chip die Katzenklappe in einer beliebigen Richtung, ob nun jeweils noch drinnen oder dann alternativ auch nach draußen hin, passiert, so wird die Klappe durch den internen Mechanismus automatisch wieder fest und sicher verschlossen.

Katzen ohne entsprechenden Chip, die Einlass oder alternativ auch Auslass durch eine solche elektronische Katzenklappe begehren sollten, stehen dann im konkreten Fall buchstäblich vor verschlossenen Türen. Eine Ein- und Auslasslimitierung, die effektiv und Wirksam auch während der Zeiten der berufsbedingten Abwesenheit des Hausbesitzers oder des Wohnungsinhabers greift, lässt sich über eine solche elektronische Katzenklappe recht einfach, effektiv und auch wirksam realisieren, umsetzen und erzielen.

Die Nachteile der elektronischen Katzenklappe

Es soll und darf jedoch an dieser Stelle keinesfalls verschwiegen werden, dass die elektronische Katzenklappe oder Sure Flap, wie sie ja bekanntlich im englischsprachigen Raum heißt, auch diverse Arten von Nachteilen für die betreffende Katze mit sich bringt, die ja stets zwangsläufig mit Halsband und Chip ausgestattet werden muss.

Lang Zeit galt es nämlich als extrem gefährlich, ja geradezu als unmöglich, Freigänger unter den Katzen mit einem Halsband auszustatten. Ganz gleich, ob es sich hierbei nun um das Halsband mit dem Chip für die elektronische Katzenklappe oder um ein sogenanntes Zeckenhalsband handelt.

Katzen sind es aufgrund ihres Freiheitsdranges und ihrer letztendlich stets auch extrem individualistischen Art und Weise der Lebensführung, nicht gewöhnt, überhaupt irgendeine Art von Halsband zu tragen. Es stört sie, kratzt nicht selten und kann sich beim Klettern in Bäumen oder auch beim Durchkriechen enger Hindernisse oder auch bei den Rangkämpfen mit Artgenossen, in recht fataler und grausamer Art und Weise auswirken und bemerkbar machen, indem es nämlich die Möglichkeit und Gefahr der tödlichen Strangulation offen lässt.

Wer also die elektronische Katzenklappe als bequeme und effektive Form der Zugangslimitierung für Haus oder Wohnung während der berufsbedingten Abwesenheit nutzen und verwenden möchte, der sollte seine Katze schon möglichst früh an den unvermeidlichen Umstand gewöhnen, dass sie praktisch stets und ständig ein Halsband mit dem obligatorischen Chip tragen muss.

Er sollte und muss aber zugleich auch ganz explizit darum wissen, dass mit dem Tragen von einem solchen Halsband durch einen Freigänger aufgrund der charakteristischen Lebensweise jeder Katze, stets auch die große Gefahr der Strangulation verbunden ist und bleibt, unabhängig vom Alter oder vom Temperament der jeweiligen Katze.

Die Zugangslimitierung für Haus und Wohnung und die Ruhe, die der Katzenbesitzer dadurch erlangt, werden also am Ende durch einen sehr hohen Preis erkauft, welchen dann leider im Fall aller Fälle das betreffende Tier zu zahlen hat.

Ein weiteres Risiko ist jedoch auch stets dadurch gegeben, dass das Halsband mit dem Chip durch die Katze auch verloren werden kann, was den Mechanismus der elektronischen Katzenklappe dann letztendlich vollends unmöglich machen würde.

Gerade vor dem gefürchteten Risiko einer möglichen Strangulation der Katze durch ein ständig zu tragendes Halsband, bieten neuerdings nämlich schon diverse Hersteller am Markt solche Arten von Halsbändern für Katzen an, die sich beim Hängenbleiben an Ästen oder an anderen Hindernissen voll automatisch lösen und dann vom Hals der Katze abfallen.

Damit ist dann zwar zum Glück die Gefahr für Leib und Leben der betreffenden Katze vergleichsweise zuverlässig gebannt, aber der Mechanismus der elektronischen Katzenklappe kann ja nicht mehr funktionieren, weil die Einlass begehrende Katze, die vielleicht ganz dringend zu ihrem Futternapf möchte, ja gerade erst ihren Chip verloren hat. Sie stünde also, Einlass begehrend, vor der vertrauten elektronischen Katzenklappe, doch diese bliebe auf ihr völlig unerklärliche Art und Weise zu.

Weitere Risiken und Einschränkungen hinsichtlich der Funktionalität von der elektronische Katzenklappe können sich jedoch auch aus dem Umstand ergeben, dass der Mechanismus diversen Arten von funktionalen Störungen unterliegen kann, die erfahrungsgemäß meist immer dann eintreten, wen es nämlich er jeweilige Katzenbesitzer am wenigsten gebrauchen kann.